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Brand in Wohnprojekt in Dresden-Pieschen: Nagel zweifelt an polizeilicher Sorgfalt

Anschlag oder nicht? Brand in Wohnprojekt in Dresden-Pieschen: Nagel zweifelt an polizeilicher Sorgfalt

Nach einem Kellerbrand in einem linken Wohnprojekt in Dresden-Pieschen zweifelt die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel an der Objektivität der Ermittler.

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Der Brandherd im Kohlekeller des Wohnprojekts.

Quelle: RM16

Nach einem Kellerbrand in einem linken Wohnprojekt in Dresden-Pieschen zweifelt die Linken-Landtagsabgeordnete Juliane Nagel an der Objektivität der Ermittler. Die Polizei dementierte nach dem Feuer, das in der Nacht zum 24. Dezember im Kohlekeller ausgebrochen war, dass es sich um einen Brandanschlag gehandelt habe. Die Anwohner des Hauses an der Robert-Matzke-Straße hingegen gehen weiter von einem rechtsmotivierten Anschlag aus.

Bilder vom Tatort. Polizei und Anwohner streiten, ob es sich bei einem Kellerbrand um einen Anschlagsversuch handelt.

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Wie Nagel mitteilt, soll mittlerweile doch das Operative Abwehrzentrum (OAZ), zuständig für Ermittlungen bei extremistisch motivierten Straftaten, in den Fall einbezogen worden sein. „Es bleibt die Frage, wie die Dresdner Polizei zu ihrer offensichtlich voreiligen Erklärung kommt, es habe sich nicht um einen Brandanschlag gehandelt. Diese Einschätzung weckt Zweifel an der Sorgfalt und Objektivität der polizeilichen Arbeit", so Nagel.

Zum Zeitpunkt des vermuteten Anschlags - gegen 1.30 Uhr - befanden sich acht Menschen im Haus. Das Feuer konnte mit einem Eimer Wasser schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.

fs

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