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Blitzmarathon in Sachsen zeigt Wirkung: Mehr Autos kontrolliert und weniger Tempoverstöße

Blitzmarathon in Sachsen zeigt Wirkung: Mehr Autos kontrolliert und weniger Tempoverstöße

Beim Blitzmarathon in Sachsen haben die Beamten über 127.000 Fahrzeuge kontrolliert. Laut Innenministerium lag die Zahl der Tempoverstöße bei 4600 und somit bei rund 3,6 Prozent.

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Dieser Starenkasten blitzt in der Dresdner Innenstadt.

Quelle: dpa

Zum Vergleich: Im Vorjahr lag die Quote bei 5,3 Prozent. Damals hatten die Beamten rund 12.000 Autofahrer weniger kontrolliert.  

Für Landespolizeipräsident Jürgen Georgie ist die Tendenz ein gutes Zeichen. Entwarnung will er aber nicht geben: „Zu schnelles Fahren ist kein Kavaliersdelikt. Mit dem Blitzmarathon möchten wir Auto- und Motorradfahrer sensibilisieren und auf die möglichen Folgen zu schnellen Fahrens aufmerksam machen. Es ist ein gutes Signal, dass wir weniger Temposünder festgestellt haben als im Vorjahr.“ Nach wie vor ist zu schnelles Fahren die häufigste Unfallursache. Nahezu die Hälfte aller 192 sächsischen Verkehrstoten im Jahr 2013 starben durch zu hohe Geschwindigkeit im Straßenverkehr.    

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Blitzer auf der Bautzner Landstraße Höhe Schloss Eckberg

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Im Bereich der Dresdner Polizeidirektion kontrollierten die 180 Beamten insgesamt 20.267 Fahrzeuge. Insgesamt 431 Menschen fuhren zu schnell. Polizeirat Peer Barthel, Leiter der Dresdner Verkehrspolizeiinspektion, zog am Freitag Bilanz: „Wir haben bei mehr Fahrzeugen als im Vorjahr die Geschwindigkeit gemessen, dabei jedoch deutlich weniger Überschreitungen festgestellt. Das ist erfreulich. Die Autofahrer hatten sich offenbar durch Berichterstattung in den Medien auf die verstärkten Kontrollen eingestellt. Viele fuhren besonnener.“ Er hoffe, dass die Dresdner auch langfristig sensibel aufs Gaspedal drückten.  

Ein Negativ-Beispiel ging den Beamten auch in die Radarfalle: Auf der Teplitzer Straße fuhr ein 18-Jähriger mit seinem Ford mit 96 Kilometern pro Stunde. Zulässig waren nur 50 Kilometer je Stunde. Er muss nun mit einem Bußgeld, Fahrverbot und einem Eintrag im Verkehrsregister rechnen.

dbr

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