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Bisher keine Zeugen für Angriff auf St.-Pauli-Bus – Hamburger widersprechen Dynamo Dresden

Bisher keine Zeugen für Angriff auf St.-Pauli-Bus – Hamburger widersprechen Dynamo Dresden

Für den Angriff auf den Mannschaftsbus des FC St. Pauli am Sonntagnachmittag am Straßburger Platz in Dresden gab es bis zum Montagnachmittag noch keine Hinweise von Zeugen.

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Da war er noch ganz: Der St.-Pauli-Bus am Samstagabend vor dem Hotel.

Quelle: Tanja Tröger

Das teilte ein Sprecher der Dresdner Polizei auf Anfrage von DNN-Online mit. Da sich vor Ort allerdings zahlreiche Dynamo-Fans aufhielten, hoffen die Beamten aber noch auf Hinweise zu den Tätern.

Mehrere Personen hatten nach dem Spiel vor dem „Ackis“, einem Treffpunkt der Dynamo-Fans, den vorbeifahrenden Mannschaftsbus des FC St. Pauli mit Glasflaschen beworfen und so stark beschädigt, dass der Bus nicht mehr weiterfahren konnte. Der Verein Dynamo Dresden organisierte daraufhin einen Ersatzbus, mit dem die Hamburger Spieler die Heimreise antreten konnten.

Dynamo hatte am Sonntag mitgeteilt, St. Pauli habe sich nicht an die von den Dresdnern empfohlene Strecke gehalten. „Im An- und Abreisekonzept des Vereins wird allen Gastmannschaften unter Polizeischutz eine andere Route zur Abreise in Richtung Autobahn empfohlen, um die an Spieltagen sehr frequentierte Kneipe am Straßburger Platz zu umfahren. Warum die Hamburger von der empfohlenen Route abwichen, ist nicht bekannt“, hatte Dynamo am Sonntag mitgeteilt.

Dem widersprach der FC St. Pauli am Montag deutlich. „Laut unseres Sicherheitsbeauftragten Sven Brux hat es auch im Vorfeld des Spiels keine Empfehlung dahingehend gegeben“, erwiderte St. Paulis Sportdirektor Rachid Azzouzi. „Auch nach dem Spiel gab es keine Hinweise von Ordnungsdienst oder Polizei an unseren Busfahrer oder Teammanager, eine andere Strecke zu fahren. Aber am Ende spielt es auch keine Rolle, denn es darf nicht sein, dass Chaoten unseren Bus angreifen.“

Der Busfahrer des Clubs hatte sich auf die Angaben seines Navigationsgerätes verlassen, das den deutlich erkennbaren Bus vom Stadion aus direkt am „Ackis“ entlang führte.

sl

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