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Autoklau in Dresden: Massiver Schlag gegen internationale Kfz-Kriminalität gelungen

Autoklau in Dresden: Massiver Schlag gegen internationale Kfz-Kriminalität gelungen

Ein umfangreicher Schlag gegen die internationale Kfz-Kriminalität ist im Rahmen eines Verfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden gelungen. Der mutmaßlichen Gruppe von vier tschechischen Tätern konnten bislang 43 Taten zugeordnet werden.

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Schlag gegen Kfz-Kriminalität: Hunderte Autoteile konnten Ermittler sichern.

Quelle: LKA Sachsen

Die beteiligten Ermittler nahmen die drei Männer und eine Frau Anfang April in Usti nad Labem fest, wie das Landeskriminalamt (LKA) am Mittwoch mitteilte.

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Ein umfangreicher Schlag gegen die internationale Kfz-Kriminalität ist im Rahmen eines Verfahrens der Staatsanwaltschaft Dresden gelungen.

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Die Tätergruppe habe Autos überwiegend im Großraum Dresden gestohlen, die Fahrzeuge nach Tschechien überführt und in Werkstätten und Garagen zerlegt. Im Anschluss erfolgte der Weiterverkauf der Einzelteile, so das LKA. Die Belege haben die Ermittler in akribischer Arbeit herausgefunden. Das LKA, die Dresdner Polizei und die UOOZ Prag (Zentralstelle zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität im Polizeipräsidium Prag) hatten bei den umfangreichen Ermittlungsmaßnahmen in der Tschechischen Republik zusammengearbeitet.

Die Durchsuchungen führten zur Sicherstellung von rund 600 Fahrzeugteilen, teilten die Ermittler am Mittwoch mit. Darunter befanden sich 117 Getriebe, 72 Fahrzeugsitze, 77 Beifahrerairbags, sowie diverse Türen, Dutzende Radios und Steuergeräte. Die Teile stammten von Fahrzeugen der Hersteller Skoda, VW und BMW. Die Beamten sicherten auch zusätzliche Beweismittel, insbesondere Unterlagen, Mobiltelefone und Werkzeuge. Darüber hinaus wurden zwei bebaute Grundstücke, Bargeld, Schmuck und insgesamt sieben Fahrzeuge sowie mehrere Anhänger im Rahmen der Vermögensabschöpfung gesichert.

Seit Anfang 2013 führen die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des schweren Kfz-Bandendiebstahls. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden erließ das Amtsgericht Dresden vier Haftbefehle, Durchsuchungsbeschlüsse für vierzehn Grundstücke sowie vier Arrestbeschlüsse in Höhe von jeweils 155.000 Euro. Der Einsatz erfolgte Anfang April 2014 in einem mehrtägigen länderübergreifenden Einsatz des ÚOOZ Prag, der Soko-Kfz des Landeskriminalamtes Sachsen sowie Beamten der Polizeidirektion Dresden. Durch die Sicherstellungen konnten bisher bereits weitere 100 Straftaten geklärt werden. Die Ermittlungen dauern an.

dbr

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