Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 2 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+
Aus dem Landgericht Dresden: Bahn um 116.000 Euro geprellt: 3 Jahre, 9 Monate

Mit gestohlenen Daten Aus dem Landgericht Dresden: Bahn um 116.000 Euro geprellt: 3 Jahre, 9 Monate

Seit 2011 lebt Mohamed K. in Deutschland, allerdings illegal, sein Asylantrag wurde abgelehnt. Aber der Tunesier blieb und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit Straftaten im großen Stil. Die brachten ihm jetzt einen Platz auf der Anklagebank des Landgerichts ein.

Voriger Artikel
Aus dem Amtsgericht Dresden: Schuleinbruch scheiterte an voller Blase
Nächster Artikel
21.000 Liter Milch: Behinderungen nach Lkw-Unfällen auf A4 bei Dresden

Wegen Computerbetrug und Drogenhandel wurde er gestern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

Quelle: Fritzsche

Dresden. Der 31-Jährige hatte von Juni 2012 bis April 2015 auf diversen Seiten im Internet Datensätze von Kreditkarten gekauft . Die Daten stammten von gestohlenen Karten oder wurden ausgespäht. Mit diesen Daten buchte er über verschiedene E-Mailadressen bei der Deutschen Bahn Tickets, druckte sie aus und verkaufte sie dann weiter. Mohamed K. fand, vor allem unter Landsleuten, viele Abnehmer. Auf die Art ergaunerte er sich mindestens 38 000 Euro. Der Bahn entstand ein Schaden von 116 000 Euro.

Zudem versuchte er mit Drogen Geld zu machen. Er kaufte am Görlitzer Park in Berlin Marihuana und brachte den Stoff in Dresden unter die Leute. Wegen Computerbetrug und Drogenhandel wurde er gestern zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. In die Entscheidung floss ein Urteil wegen Körperverletzung vom April vergangenen Jahres ein.

Zwei seiner Landsleute warten noch auf ihr Verurteilung. Bechir F. und Zied B. müssen sich wegen Diebstahls und Beleidigung vor dem Amtsgericht verantworten. Das Duo hatte, gemeinsam mit einem anderen Täter, in diversen Dresdner Geschäften kräftig zugelangt, Verkäufer und Sicherheitspersonal beleidigt und attackiert. Einer Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes in der Altmarkt-Galerie soll Bechir F. versucht haben, mit den ausgestreckten Fingern in die Augen zu stechen. Einen Teil der Vorwürfe räumten die Angeklagten ein, den Rest wiesen sie zurück. Urteil folgt.

ml

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Dresden
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Dresdner Ordnungsamt. mehr

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Mieter und Hausbesitzer besser gegen Einbrecher wappnen können.mehr