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Angriff auf Iraker in Dresden: Bisher kaum Hinweise - Polizei räumt Fehler ein

Stadtfest Angriff auf Iraker in Dresden: Bisher kaum Hinweise - Polizei räumt Fehler ein

Nach dem mutmaßlich fremdenfeindlichen Angriff auf Iraker beim Dresdner Stadtfest hat die Polizei Fehler in der Kommunikation eingeräumt. Es sei aber niemals versucht worden, etwas zu vertuschen oder Informationen zurückzuhalten.

Nach dem mutmaßlich fremdenfeindlichen Angriff auf Iraker beim Dresdner Stadtfest hat die Polizei Fehler in der Kommunikation eingeräumt.

Quelle: Archivbild

Dresden. Nach dem mutmaßlich fremdenfeindlichen Angriff auf Iraker beim Dresdner Stadtfest hat die Polizei Fehler in der Kommunikation eingeräumt. Es sei aber niemals versucht worden, etwas zu vertuschen oder Informationen zurückzuhalten, sagte Polizeisprecher Thomas Geithner am Sonnabend.

Am vergangenen Wochenende, Sonntagnacht, hatte die Dresdner Polizei ein weitgehend positives Fazit des Stadtfestes gezogen und lediglich von einer Schlägerei mit „Nordafrikanern“ berichtet. Dass dieser ein wahrscheinlich fremdenfeindlicher Angriff einer Gruppe Deutscher auf die Iraker vorausgegangen war, habe er zu dem Zeitpunkt nicht gewusst, sagte Geithner. Die Dresdner Polizei sei erst zu der zweiten Auseinandersetzung gerufen worden.

Als durch Zeugenaussagen der erste Angriff bekannt wurde, habe das Operative Abwehrzentrum der Polizei (OAZ) die Ermittlungen übernommen (DNN berichteten). Das OAZ teilte dann am Donnerstag mit, dass ein Teil der deutschen Angreifer zur Fanszene von Dynamo Dresden gehören könnten.

Doch auch nach dem Zeugenaufruf der Polizei gibt es bisher nur sehr vereinzelt Hinweise. „Es ist eine eher geringe Resonanz“, sagte eine Sprecherin des Operativen Abwehr Zentrums (OAZ) in Leipzig am Montag. Im Laufe des Tages soll ein Mann befragt werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung laufen weiter gegen Unbekannt, hieß es. Dabei würden auch fremdenfeindliche Motive geprüft.

Die 19 bis 43 Jahre alten Männer waren in der Nacht zum 21. August am Elbufer von Unbekannten geschlagen worden. Das OAZ vermutet, dass der Übergriff Auslöser für weitere Auseinandersetzungen war, zu denen die Polizei später gerufen worden war.

Von DNN

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