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Acht Schiffsunfälle registrierte die Dresdner Wasserschutzpolizei im ersten Halbjahr 2014

Acht Schiffsunfälle registrierte die Dresdner Wasserschutzpolizei im ersten Halbjahr 2014

Am Herrentag geht es feuchtfröhlich zu. Mitunter sogar feuchter, als es allen Beteiligten lieb ist. Das bedeutet, dass die Wasserschutzpolizei zu tun bekommt. So, wie in diesem Jahr in Pillnitz.

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Das Polizeiboot mit dem Namen "Elbtal" oberhalb der Augustusbrücke. Die Beamten kontrollieren unter anderem die Schiffe auf dem Fluss.

Quelle: Arno Burgi

Dort ist am Männertag ein Schlauchboot gekentert. Es war mit sechs Männern und zwei Frauen besetzt und fuhr stromab. Oberhalb der Fährstelle kippte das Schlauchboot um, alle Insassen landeten im Wasser. Die Wasserschutzpolizei war ohnehin unterwegs und schnell zur Stelle. Alle "Schiffbrüchigen" wurden gerettet, sie kamen mit dem Schrecken davon.

Dieser Schiffsunfall steht nun in der Statistik der Wasserschutzpolizei für das erste Halbjahr 2014. Neun solche Unfälle registrierten die Beamten zwischen Januar und Juni im gesamten Freistaat, acht davon ereigneten sich auf der Elbe im Dresdner Dienstabschnitt, der von Schmilka bis Meißen reicht. Der neunte Unfall passierte auf dem Geierswalder See.

Häufig waren der Statistik zufolge in diesem Jahr Unfälle, an denen Sportboote beteiligt waren, die meisten ereigneten sich aber außerhalb der Stadtgrenzen. So rammte am 20. Mai ein Sportbootfahrer in Bad Schandau ein Großschiff, am 24. Mai kenterte ein Sportboot in Pirna. Zwei Mal hatten im ersten Halbjahr 2014 Elbe-Kapitäne mit der Polizei zu tun, weil ihre Schiffe auf Grund gelaufen waren. Das passierte am 11. März einem Schiffsführer im Neustädter Hafen und am 8. Juni einer "Zille" auf der Elbe bei Coswig. Bei Heidenau hat sich am 19. Februar ein Schiff festgefahren. Es war nicht zu schwer beladen, ein Fahrfehler des Kapitäns war damals die Unfallursache, berichtete Stefan Walther, der Sprecher der Bereitschaftspolizei in Leipzig, auf DNN-Anfrage. Die Wasserschutzpolizei gehört zu "seinem" Arbeitsgebiet. Die Beamten verfügen über Dienstsitze auf dem Gelände des Alberthafens und in Pirna. Sie überwachen knapp 90 Elbe-Kilometer. Besonders gefährlich sind nach ihrer Meinung Untiefen in der Sächsischen Schweiz. Sehr aufmerksam müssen Schiffsführer zudem in Dresden bei Brückendurchfahrten und an den Anlegestellen der Fahrgastschiffe sein, so die Polizei.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.09.2014

Christoph Springer

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