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43-Jähriger beleidigt Polizisten am Dresdner Hauptbahnhof

Betrunkener Mann provoziert 43-Jähriger beleidigt Polizisten am Dresdner Hauptbahnhof

Die Bundespolizei wurde am Montag gerufen, um Sicherheitsleute zu unterstützen, die in einer Straßenbahn zwei Ausländer ohne gültige Fahrscheine erwischt hatten. Einer der Ausländer, ein 43-Jähriger, beleidigte und provoziert die Beamten.

Symbolbild
 

Quelle: dpa

Dresden. Mit Kraftausdrücken und Provokationen hat am Montagabend ein 43-jähriger Asylbewerber reagiert, weil Bundespolizisten ihn kontrolliert hatten. Der Mann gehörte zu einem Paar, das Fahrscheinkontrolleure in einer Dresdner Straßenbahn ohne gültige Tickets erwischt hatten. Weil es sich um Ausländer handelte, baten die Kontrolleure die Bundespolizei um Hilfe. Die Beamten kontrollierten zunächst die Frau. Die Ermittlungen ergaben, dass sie illegal nach Deutschland eingereist war. Die 32 Jahre alte Marokkanerin musste die Bundespolizisten mit zur Wache im Hauptbahnhof begleiten.

Auch den 43-Jährigen nahmen die Beamten mit dorthin. Der Mann machte widersprüchliche Angaben zu seiner Herkunft. Weitergehende Untersuchungen brachten ans Tageslicht, dass es sich um einen 43-jährigen Asylbewerber aus Tunesien handelt. Der Mann war betrunken und wollte nicht mit den Beamten kooperieren. Nach dem Abschluss der Ermittlungen durfte er die Wache verlassen. Allerdings leiteten die Fahnder gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs ein. Anlass war sein Täuschungsversuch bei der Frage nach seiner Identität.

Kurz darauf kehrte der Mann von selbst zur Wache im Hauptbahnhof zurück. Er machte durch heftige Tritte gegen Mülleimer auf sich aufmerksam und lehnte sich provokativ gegen die Dienstfahrzeuge der Bundespolizisten, berichtete Sprecher Holger Uhlitzsch. Der Aufforderung, das zu unterlassen, kam er nicht nach. Stattdessen beleidigte der Mann die Beamten mit Kraftausdrücken und trat weiter gegen einen Stahlmülleimer. Die Polizisten erteilten ihm einen Platzverweis und nahmen den Mann schließlich fest, weil er dieser Anordnung nicht nachkam. Dabei wehrte sich der Tunesier und versuchte, einen der Polizisten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Die Beamten steckten ihn in eine Zelle. Nachdem er sich dort beruhigt hatte und auch die Alkoholwirkung nachließ, habe er seine Tat bereut, sagte Uhlitzsch. Dennoch wird gegen den Mann nun auch wegen Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

Von Christoph Springer

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