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35-Jähriger aus Dresden-Südvorstadt fiel auf betrügerisches Arbeitsangebot rein

35-Jähriger aus Dresden-Südvorstadt fiel auf betrügerisches Arbeitsangebot rein

Ein 35-jähriger Dresdner ist Opfer eines betrügerischen Arbeitsangebotes geworden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der Mann hatte sich per Inserat um einen Nebenverdienst bemüht.

Er bekam daraufhin ein Angebot als sogenannter „Paketmanager“. In der Folge hatte der 35-Jährige mehrfach E-Mail-Kontakt mit einer in den USA ansässigen Firma, mit der er einen schriftlichen Arbeitsvertrag abschloss.

Seine Aufgabe war es, Pakete und Lieferungen für die Firma entgegenzunehmen, zu prüfen und dann an eine vorgegebene Adresse weiterzuschicken. Vorab erhielt er einen Zugang zu einer Internetseite, wo er unter anderem die Empfängerdaten abrufen konnte. Als monatlicher Lohn wurde ein Gehalt von 1.200 Euro netto vereinbart.Der in der Südvorstadt wohnende Dresdner nahm in dem guten Glauben, eine ehrliche Arbeit zu verrichten, rund fünfzehn Postsendungen an und leitete sie dann ins osteuropäische Ausland weiter.

Was er dabei allerdings nicht wusste, war die Tatsache, dass es sich bei den Paketen um Warenbestellungen handelte, die unter seinem Namen und mit rechtswidrig erlangten Kreditkartendaten getätigt wurden. Als er nun Zahlungsaufforderungen von Inkassounternehmen für die mit seinem Namen getätigten Bestellungen erhielt, wurde dem Mann klar, dass er betrogen worden ist.

Er meldete sich daraufhin bei der Polizei.In diesem und weiteren Fällen wurden die gutgläubigen Arbeitssuchenden von Straftätern als Mittelsmänner missbraucht und machten sich dabei selbst strafbar. Obendrein bewegen sich die an die „Paketmanager“ gerichteten Zahlungsforderungen nach Polizeiangaben nicht selten in Größenordnungen von 15.000 bis 20.000 Euro.

Der 35-Jährige erhielt kein Gehalt für seine Arbeit und muss sich nun selbst noch wegen Geldwäsche verantworten.

Stephan Hönigschmid

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