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arche noVa sendet Transport ins Überschwemmungsgebiet nach Bosnien

arche noVa sendet Transport ins Überschwemmungsgebiet nach Bosnien

In aller Frühe startete heute die Dresdner Hilfsorganisation arche noVa mit einem ersten Nothilfstransport nach Sarajevo in Bosnien. Seit den schweren Regengüssen auf dem Balkan am Wochenende kämpfen die Regionen zwischen Bosnien und Serbien mit den katastrophalen Folgen.

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Letzte Arbeiten vor der Abfahrt: Thomas Scheibner, Lorenz Ewers und Sven E. Jörren (v.l.) verpacken die Hilfsgüter.

Quelle: arche noVa

Zudem wird ein weiteres Ansteigen des Flusses Sava, der großflächig seine Dämme durchbrochen hat, befürchtet. In Serbien und weiten Teilen Bosniens wurde der Notstand ausgerufen. Durch die Wassermassen sind viele Regionen komplett von der Versorgung abgeschnitten. Auch die Infrastruktur und die Elektrizitätsversorgung gelten teilweise als komplett zerstört.

Bei derartig plötzlichen Krisensituationen unterstützt der arche noVa e.V. die Betroffenen seit 1992, über Spenden hat der Verein einen Nothilfefonds aufgebaut. Der machte es möglich, dass heute zwei Transporter kurzfristig erste Technik zu den lokalen Katastrophenschutzbehörden bringen können. Die Lieferung umfasst Wasserpumpen, Generatoren und auch einige dringend benötigte Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Vor allem um die kollabierte Wasserversorgung will man sich in der Region kümmern, so Anna-Luise Sonnenberg, Sprecherin des arche noVa e.V.

Da der Verein bereits während und nach dem Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien als Hilfsorganisation tätig war, kann er auf lokale Ansprechpartner zurückgreifen. Gleichzeitig ist die Hilfsorganisation Mitglied im bundesdeutschen Hilfsnetzwerk "Aktion Deutschland hilft". Mehrere Organisationen dieses Netzwerks sind bereits vor Ort. Mit ihnen sollen die Kapazitäten gebündelt werden, sagte Sonnenberg.

Schon gestern kam der erste Mitarbeiter des Dresdner Vereins in Sarajewo an, um vor Ort Schnittstellen und Bedarfslücken für den heute eintreffenden Transport und spätere Hilfsgüter zu finden. Allerdings, so Sonnenberg weiter, ist eine Krisensituation immer von Chaos geprägt. Bis mit den regionalen Behörden schließlich eine passende Kräftekonzentration auf die Beine gestellt sei, dauere es erfahrungsgemäß einige Zeit. Der Dresdner Verein ist auf Spenden angewiesen und sucht Unterstützung.

Arche noVa e.V. - Initiative für Menschen in Not: Spendenkonto bei der Bank für Sozialwirtschaft, Kontonummer:3573500, BLZ:85020500

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.05.2014

Claudia Hönicke

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