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Zwischen Gohlis und Cossebaude in Dresden entsteht bis zu 4,50 Meter hoher Deich

Zwischen Gohlis und Cossebaude in Dresden entsteht bis zu 4,50 Meter hoher Deich

Seit November 2011 werden zwischen Dresden-Kemnitz und Cossebaude auf einer Länge von rund fünf Kilometern Hochwasserschutzanlagen gebaut. Sie sollen den Dresdner Westen vor einem Hochwasser der Elbe schützen, wie es statistisch gesehen alle 100 Jahre vorkommt.

32 Millionen Euro kostet die Investition. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung fördert das Projekt.

Nach dem ersten Abschnitt zwischen Kemnitz und Stetzsch steht mittlerweile auch die Flutschutzwand in Dresden-Gohlis. Sie überragt den früheren Deich um zwei Meter. Aussparungen in einigen Mauersegmenten, die bei Bedarf mit mobilen Platten geschlossen werden können, sind eine Kompromisslösung, um den Anwohnern nicht komplett den Blick zum Fluss zu versperren.

Bis zum Frühjahr sind im Gohliser Abschnitt nur noch Restarbeiten nötig. So müssen die beiden neuen Pumpwerke, die am Grünen Weg/Windmühlenweg sowie an der Dorfstraße entstanden, noch ausgerüstet werden. "Die Pumpwerke sind zur Binnenentwässerung der bebauten Gebiete bei Hochwasser vorgesehen. Dabei wird das Grundwasser, das dann zur Tage tritt, gesammelt und über die Pumpwerke in Richtung Elbe abgeführt", erklärt Katrin Schöne, Sprecherin der Landestalsperrenverwaltung (LTV).

Unterdessen haben vor etwa drei Monaten - am Ende der bereits errichteten Hochwasserschutzwand in Dresden-Gohlis - die Arbeiten am letzten, etwa 1,5 Kilometer langen Abschnitt der Flutschutzanlage begonnen. Sie wird am Unterbecken des Pumpspeicherwerkes in Niederwartha enden. Gebaut wird hier ein bis zu 4,50 Meter hoher Deich. Rund 160 000 Kubikmeter Material wird dafür verbaut. "Der Deich erhält eine Überfahrt, eine kombinierte Deichrampe mit aufgesetzter Deichscharte mit mobilem Verschluss am Elberadweg und einen Deichverteidigungsweg", informiert die Landestalsperrenverwaltung.

Doch bevor der Deich errichtet werden kann, muss ab der neuen Wirtschaftshalle in Gohlis auf einer Länge von rund 330 Metern der Untergrund vorverdichtet werden. Früher befand sich dort nämlich eine Hausmülldeponie. Mit einer bis zu fünf Meter hohen so genannten Vorschüttung will man spätere Setzungen vermeiden. Nach etwa neun Monaten wird besagte Vorschüttung wieder entfernt und der Deich fachgerecht aufgebaut. "Der Oberboden wurde bereits abgetragen und die Baustraße angelegt. Außerdem haben wir mit der Vorschüttung begonnen", so Katrin Schöne auf Anfrage der DNN.

In den übrigen Abschnitten erfolge parallel der Deichbau. Des Weiteren sei vorgesehen, auf dem Gelände des Freibades Cossebaude eine unterirdische Pumpstation zu bauen. "Diese wird bei Hochwasser ansteigendes Grundwasser abpumpen und über einen 1,7 Kilometer langen Graben in die Elbe leiten", so die LTV weiter. Katrin Schöne zufolge werde für den letzten Bauabschnitt der Hochwasserschutzlinie mit einer Bauzeit von zwei Jahren gerechnet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.01.2015

Catrin Steinbach

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