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Zwingerpavillon in Dresden ist frisch verziert - Mathematisch-Physikalischer Salon fast fertig

Zwingerpavillon in Dresden ist frisch verziert - Mathematisch-Physikalischer Salon fast fertig

Ein bisschen Regen ist für Kupferklempner kein Problem. "Nur bei Gewitter und Starkregen machen wir nichts", erklärte Klempner- und Installateurmeister Steffen Schneider.

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Ingenieurin Jacqueline Hundeloh und ein Handwerkerkollege prüften gestern den neu gesetzten Zierschornstein auf dem Kupferdach des Mathematisch-Physikalischen Salons. Die Sanierung des Zwinger-Traktes geht nun in die Endphase.

Quelle: Christian Juppe

Von genia Bleier

Gestern war es zwar feucht, aber kein Blitz zuckte am Himmel und es gab auch keinen gewaltigen Guss. So konnte die Firma Rohr-Schneider aus Hainichen termingemäß dem Mathematisch-Physikalischen Salon (MPS) im Zwinger aufs Dach steigen und die teilvergoldeten Zierschornsteine anbringen.

Die Handwerker hatten die beiden Zierstücke des Pavillons zuvor auch demontiert und in der Werkstatt gereinigt und restauriert. Das auf Klempnerarbeiten an historischen Gebäuden spezialisierte Unternehmen hat darüber hinaus das gesamte Dach des MPS mit Kupfer neu eingedeckt. "Zu 98 Prozent ist es fertig", sagte Schneider, dessen Firma auch die Zinkdächer von Lingnerschloss und Villa Rothermundt erneuerte.

Mitte September kann diese umfangreichste Zwingerbaustelle zumindest von außen begutachtet werden. Wie Tobias Lorenz vom "Sächsischen Immobilien- und Baumanagement" (SIB) mitteilt, sollen dann die Gerüste und Bauplanen fallen. Zurzeit werden verschiedene Fassadenabschnitte noch entsalzt und gefestigt und der Treppenaufgang ergänzt. Restaurierungen finden außerdem an Balustrade, Terrasse, Wandbrunnen und Bodenbecken statt.

Die im Mai 2008 begonnene Generalsanierung des MPS geht ihrem Ende entgegen. Künftig umfasst die Sammlung historischer Uhren, Globen und Instrumente Langgalerie, Pavillon, Bogengalerie und einen neuen Anbau. In diesem neuen Saal sowie in Bogen- und Langgalerie sind die Arbeiten weitgehend abgeschlossen, ebenso im Festsaal. Bis November erfolgen nun die Feinmontage von Beleuchtung und Technik und der Einbau der Vitrinen. Ende Oktober sollen auch ein Aufzug für das Depot, Notwerkstatt und Bürobereich fertig sein.

Das meiste zu tun gibt es noch im Grottensaal. Hier werden Putz- und Malerarbeiten ausgeführt sowie Arbeiten am Stein und am Boden. Im Grottensaal hatten Archäologen alte Leitungen der einstigen Wasserspiele und rund 14 000 Stuckelemente entdeckt. Deshalb musste auf die Unterkellerung verzichtet werden - dafür entstand der unterirdische Anbau im Wall.

Ende Dezember ist die Übergabe an die Staatlichen Kunstsammlungen geplant. Der Freistaat investiert 14,5 Millionen Euro in den Salon.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.09.2012

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