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Zwillingsmädchen ist das 2000. Baby im Uniklinikum Dresden

Geburtenhoch Zwillingsmädchen ist das 2000. Baby im Uniklinikum Dresden

Das Zwillingsmädchen Hilde ist das 2000. in diesem Jahr im Universitätsklinikum "Carl Gustav Carus Dresden" geborene Baby. Wie schon im Vorjahr erblickte das Jubiläumskind am 15. Oktober das Licht der Welt.

Professorin Pauline Wimberger, Mama Janet und Papa Thomas bei ihren neugeborenen Mädchen.

Quelle: Universitätsklinikum "Carl Gustav Carus" Dresden

Dresden. Das Zwillingsmädchen Hilde ist das 2000. in diesem Jahr im Universitätsklinikum "Carl Gustav Carus" Dresden geborene Baby. Wie schon im Vorjahr erblickte das Jubiläumskind am 15. Oktober das Licht der Welt. Das teilte das Uniklinikum am Montag mit. Die kleine Hilde wurde am Donnerstag – dem Geburtstag ihres Papas Thomas – um 12.35 Uhr geboren, ihre Zwillingsschwester Martha bereits eine Minute zuvor. Obwohl Mama Janet die beiden Frühchen in der 30. Schwangerschaftswoche zur Welt brachte, geht es ihnen gut. Die erstgeborene Martha kommt auf 970 Gramm und ist 37 Zentimeter groß, Zwillingsschwester Hilde misst sogar 40 Zentimeter und wiegt 1395 Gramm.

Steigende Zahl an Mehrlingsgeburten

Dass Hilde und Martha am gleichen Tag des Jahres geboren wurden wie das 2000. Uniklinik-Baby im Jahr 2014, zeige, dass sich die Geburtenzahlen auf hohem Niveau stabilisiert haben, so das Krankenhaus. Zudem stellte das Klinikum ein Hoch bei risikoreicheren Mehrlingsgeburten fest. Insgesamt 105 solcher Entbindungen verzeichnete das Uniklinikum bislang im Jahr 2015 – 13 mehr als im Vorjahr.

Bei Mehrlingsgeburten habe die Sicherheit für Kinder und Mütter oberste Priorität, sagte Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Bei Zwillingsgeburten ist es besonders wichtig, dass der Mutter ein eingespieltes Team aus Hebammen und Ärzten zur Seite steht. Bei gut einem Drittel der Zwillingsgeburten kommen die Kinder auf natürlichem Weg auf die Welt. Doch auch der Fall, dass der erste Zwilling eine Spontangeburt ist, aber das zweite Kind per Kaiserschnitt geholt werden muss, kommt in Einzelfällen vor.

Das Universitäts Kinder-Frauenzentrum, in dem Spezialisten der Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie für Kinder- und Jugendmedizin zusammenarbeiten, ist das einzige ostsächsische Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe. Das Zentrum verfügt über einen großen Erfahrungsschatz in der Therapie und Pflege von zu früh oder krank geborenen Kindern. „Wir vereinen die Maximalversorgung mit einem Konzept, das die Notwendigkeit und Bedürfnisse der Familien in den Mittelpunkt stellt. Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin eine interdisziplinäre perinatologische Station eröffnet. Hier können acht Mütter gemeinsam mit ihren zu früh geborenen Kindern in einem Zimmer stationär versorgt werden“, so die Klinikdirektorin. Angebote einer familienorientierten Versorgung gibt es auch für die Eltern und Kinder nach einer normal verlaufenden Schwangerschaft und Geburt. Auf Wunsch können sie zum Beispiel in Familienzimmern der regulären Wochenstation untergebracht werden.

ttr

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