Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Zweitältestes Haus in Pieschen wird zu neuem Leben erweckt

Zweitältestes Haus in Pieschen wird zu neuem Leben erweckt

Mit seinen 209 Jahren ist das alte Bauernhaus auf der Bürgerstraße 65 das zweitälteste Haus im Dresdner Stadtteil Pieschen. Zuletzt wurde das 1805 erbaute Gebäude als unsaniertes Wohnhaus genutzt.

Voriger Artikel
USD verlängert Mietvertrag: Dresdner Herbergsschiff darf im Neustädter Hafen bleiben
Nächster Artikel
Neues OP-Zentrum für Klinikum Dresden-Friedrichstadt

Baustart für die neuen Räumlichkeiten des "savoir vivre": Uwe Sochor (li.) und Ralf Herzog vom August-Theater stoßen auf gute Nachbarschaft an.

Quelle: Dietrich Flechtner

In den vergangenen drei Jahren stand es leer. Nun wird es von Uwe Sochor, Inhaber des Frankreichladens "savoir vivre", und seinem Geschäftspartner Thomas Strauch-Stoll zu neuem Leben erweckt.

Sochor, der seit 2001 an der Bürgerstraße/Ecke Oschatzer Straße ein französisches Spezialitätengeschäft betreibt, möchte sich erweitern und gemeinsam mit seinem Geschäftspartner in das alte Bauernhaus in der Bürgerstraße ziehen. "Seit drei Jahren stoßen wir mit unserem Konzept aus Verkauf und Gastronomie in unseren gegenwärtigen Räumen an unsere Grenzen", begründet Sochor seine Expansionspläne.

Vor wenigen Tagen hat er die Baugenehmigung erhalten und so konnten die Bau- und Sanierungsarbeiten nach über zwei Jahren Planungszeit am Montag endlich losgehen. Im November vergangenen Jahres hatten Sochor und Strauch-Stoll das Gelände samt Haus von der Stadt Dresden erworben. Da das Gebäude unter Denkmalschutz steht, hätten sie erst einmal einige Hürden überwinden müssen. "Als die Baugenehmigung kam, war ich erleichtert. Damit ist ein wichtiger Abschnitt abgeschlossen", erzählt Sochor.

Zunächst werden auf dem Gelände an der Bürgerstraße Schuppen und kleinere Nebengebäude abgebrochen. Im Anschluss geht es dann an die Sanierung des alten Bauernhauses. Dieses werde nach Angaben der Bauherren sehr behutsam und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes ausgebaut. "Die Authentizität des Gebäudes wollen wir erhalten", erklärt Strauch-Stoll. So werden die Außenwände sowie Teile der Decken- und Dachbalken erhalten bleiben. Südlich des Altbaus würden außerdem ein zweigeschossiger Neu- bau mit einer Teilunterkellerung und ein Weingarten entstehen. "Die Anlage soll später an die Hofstruktur der Dresdner Vororte erinnern und nichts von ihrem Charme verlieren", erklärt Sochor. Die Kosten für die Bau- und Sanierungsmaßnahmen bewegen sich laut Strauch-Stoll in einem sechsstelligen Bereich.

Mit rund 500 Quadratmetern Nutzfläche werden die neuen Räumlichkeiten des "savoir vivre" doppelt so groß wie die alten sein. Neben einer 60 Quadratmeter großen Verkaufsfläche für Käse und Wein wird es auch ein Bistro mit französischen Delikatessen und einen Gesellschaftsraum für Feierlichkeiten geben. Im Herbst 2015 möchte Sochor mit seinem Geschäft die neuen Räumlichkeiten beziehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.09.2014

Sabine Schmidt-Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokales
  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr

  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.