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Zwei verkaufsoffene Sonntage - Dresdner Händler öffnen am 4. und 18. Dezember

Zwei verkaufsoffene Sonntage - Dresdner Händler öffnen am 4. und 18. Dezember

Ein sonntäglicher Spaziergang über den Dresdner Striezelmarkt und dann noch fix ein paar Weihnachtseinkäufe erledigen - das ist in diesem Jahr in der Landeshauptstadt möglich.

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Quelle: Archiv

Von Christin Grödel

Gab es noch im letzten Jahr harsche Kritik aus den Lagern von Gewerkschaft und Kirche, die pünktlich zur Weihnachtszeit in einer Absage der verkaufsoffenen Adventssonntage in Dresden mündete, wird das Einkaufsvergnügen in diesem Winter nicht durch einen Ladenschluss getrübt. An den Adventssonntagen des 4. und 18. Dezember öffnen die Händler der Innenstadt ihre Läden zwischen 12 und 18 Uhr.

Sowohl die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi als auch die Evangelische Landeskirche wollen nicht gegen die Ladenöffnungszeiten an den Adventssonntagen vor Gericht ziehen. "Diese bewegen sich im gesetzlichen Rahmen", erklärte der Sprecher des Landeskirchenamtes, Matthias Oelke, gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

"Wir wollen unseren Frieden mit der Gewerkschaft und der Kirche", unterstrich auch Karstadt-Chef Wolfgang Wirz. Deshalb hätte man sich gemeinsam mit dem Dresdner Citymanagement auf die beiden Sonntage im Dezember geeinigt, obwohl sogar vier hätten beantragt werden können. "Mehr wollen wir nicht und mehr brauchen wir auch nicht", so Wirz. Die Erfahrungen der letzten Jahre hätten gezeigt, dass gerade an den Sonntagen im Dezember die besten Umsätze zu erwarten seien. Auch jetzt habe das Weihnachtsgeschäft bereits eingesetzt, besonders warme Kleidung gehe über den Ladentisch.

"Von einem Weihnachtsgeschäft spreche ich vor Totensonntag nicht. Damit starten wir erst am kommenden Montag", erklärte indes Thorsten Kemp, Center Manager der Altmarkt Galerie. Die Öffnung der Galerie an den beiden Adventssonntagen sei ihm ein wichtiges Anliegen, besonders aus Tschechien hätte es im vergangenen Jahr böse Briefe wegen der Schließung gegeben. "Genau so wichtig ist es aber auch, einen gesellschaftlichen Konsens zu finden. Deshalb haben wir 2011 auf alle anderen Sonntage verzichtet", so Kemp.

Wie in Dresden haben sich unter anderem auch Radebeul, Chemnitz, Leipzig, Zwickau und das vogtländische Plauen für das Weihnachtsshopping am 4. und 18. Dezember entschieden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.11.2011

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