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Zwei Millionen Euro für modernste Röntgentechnik in Dresdner Urologieklinik

Zwei Millionen Euro für modernste Röntgentechnik in Dresdner Urologieklinik

Nach der Neurologie und der inneren Medizin ist nun auch die Klinik für Urologie in das Haus 27, den größten Neubau des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, eingezogen.

Von Christin Grödel

Patienten steht damit ab sofort "die modernste Ausstattung zur Verfügung, die eine urologische Poli-klinik in Deutschland haben kann", wie es Prof. Dr. Manfred Wirth, Direktor der Klinik für Urologie, formuliert. Insgesamt zwei Millionen Euro wurden in die Anschaffung neuer Rönt- gentechnik investiert - unter anderem in den derzeit modernsten Nierensteinzertrümmerer und in die so genannte Videourodynamik, die die Entleerung der Blase unter Röntgenstrahlung filmt.

Was zunächst etwas ungewöhnlich anmutet, ist für Patienten mit Blasenschwäche - in Altersheimen leiden rund 60 Prozent der Bewohner an Inkontinenz, schätzt Prof. Wirth - eine entscheidende Verbesserung. Denn das Gerät ermöglicht es nicht nur, den Druck auf die gefüllte Blase und auf den Bauch zu messen, sondern untersucht auch die Anatomie der Blase und kann so anatomische Veränderungen, etwa am Beckenboden oder an der Muskulatur, erkennen.

Etwa eine Woche hat der Umzug der Poliklinik bei laufendem Betrieb gedauert. Als erstes haben in dieser Woche die Spezialsprechstunden ihre Patienten empfangen. Schwerpunkte unter den zehn angebotenen Sprechstunden sind die Urologische Onkologie, zu der bei Krebserkrankungen auch die Zweitmeinungs- und die Studiensprechstunde gehören, die Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen, die Inkontinenzbehandlung von Männern und Frauen sowie die Transplantationssprechstunde. In der Regel müssen Patienten von niedergelassenen Fachärzten für Urologie zu den Sprechstunden überwiesen werden. Die Klinik arbeitet aber auch eng mit Frauen- und Kinderärzten so- wie mit Allgemeinmedizinern zusammen. "Mit speziellen Untersuchungen und der Beratung des Patienten unterstützen wir sie bei der Wahl der Therapie", erklärt der Direktor der Klinik.

Insgesamt 15 000 Patienten behandelt die Poliklinik pro Jahr. In den nächsten Wochen soll auch der Umzug der Klinik für Urologie mit einem neuen Operationstrakt und vier weiteren Stationen in das Haus 27 folgen, in der pro Jahr etwa 5000 Patienten stationär aufgenommen werden. Beide Bereiche sind dann auf einer Ebene und nicht mehr in zwei verschiedenen Gebäuden untergebracht, was die Wege für Patienten verkürzt. Dafür sorgt auch die räumliche Nähe zur Radiologie und zu Internisten, die im gleichen Haus zu finden sind. "Diese synergetischen Effekte machen die Behandlung der Patienten sehr viel einfacher", so Prof. Dr. Manfred Wirth.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.05.2012

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