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Zwei Kruzianer werben für ihren Chor

Neue Kreuzchor-Straßenbahn Zwei Kruzianer werben für ihren Chor

Pünktlich zum 800. Geburtstag wirbt der Dresdner Kreuzchor ab sofort in neuer Optik auf Dresdens Schienen. Kreuzkantor Roderich Kreile stellte am Dienstag zusammen mit den Dresdner Verkehrsbetrieben die neue Kreuzchor-Straßenbahn vor.

Wernhard Vödisch und Carl Landgraf (l) sind auf der neuen Bahn besonders prominent vertreten.

Quelle: S. Lohse

Pünktlich zum 800. Geburtstag wirbt der Dresdner Kreuzchor ab sofort in neuer Optik auf Dresdens Schienen. Kreuzkantor Roderich Kreile stellte am Dienstag zusammen mit den Dresdner Verkehrsbetrieben die neue Kreuzchor-Straßenbahn vor. Besondere Werbeträger sind dabei zwei junge Kruzianer.

Wernhard Vödisch und Carl Landgraf sind jeweils in Überlebensgröße auf der Bahn abgebildet. Für den 16 Jahre alten Wernhard Vödisch ist das nichts Neues, er war schon auf der alten Bahn zu sehen, wenn auch nicht so groß. Ungewohnt sei es trotzdem, sich so groß zu sehen, sagte der Elftklässler. Aber man gewöhne sich daran. Und es sei lustig, dass ihn so mancher durch das Bild in der Stadt erkenne.

Pünktlich zum 800. Geburtstag wirbt der Dresdner Kreuzchor ab sofort in neuer Optik auf Dresdens Schienen.

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Für Carl Landgraf ist das Gefühl hingegen neu. Als die alte Bahn gestaltet wurde, war der Zwölfjährige noch nicht Mitglied des Kreuzchores. Jetzt ist der junge Kruzianer Werbeträger seines Chores, mit einem Foto, das ihn wie Vödisch im Konzert zeigt. „Ein gutes Gefühl“, freute er sich zur Einweihung.

Es sei ein „Moment der Freude“, äußerte sich Kreuzkantor Roderich Kreile. Die Bahn sei ein Zeichen des gemeinsamen Tuns in Dresden. Der Kreuzchor feiert im kommenden Jahr seinen 800. Geburtstag. Eingeläutet wird das Festjahr mit einem besonderen Open-Aitr-Konzert am kommenden Montag im Stadion von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden. „Es wird eine wunderbare Sache“, ist sich Kreile sicher. Sänger Vödisch betrachtet das Konzert eher als „Herausforderung“. Zum einen habe er noch nie vor so vielen Menschen gesungen, zum anderen sei die Akustik ganz anders als in Kirchen oder Konzerthäusern. Der Nachhall von bis zu drei Sekunden sei besonders lang.

Zudem sei die Weihnachtszeit auch so immer sehr stressig für den Chor. So waren die Kruzianer gerade erst auf Asien-Tour und bestreiten zurück in Dresden ein Konzert nach dem anderen. „Ich hatte bis jetzt zwei Schultage diesen Monat“, so der 16-Jährige.

S. Lohse

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