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Zwei Dutzend Einwendungen zu Globus: Stadt prüft Hinweise zu Flächennutzungsplan

Zwei Dutzend Einwendungen zu Globus: Stadt prüft Hinweise zu Flächennutzungsplan

Im Rathaus sind bisher 23 Briefe eingegangen, in denen sich Dresdner zur Änderung des Flächennutzungsplans für die Leipziger Vorstadt äußern. Diese Änderung soll den Bau eines Globus-Marktes auf dem Gelände des alten Leipziger Bahnhofs möglich machen.

Parallel zu Dresdner Bürgern hatten auch so genannte Träger öffentlicher Belange Gelegenheit, sich zu den Änderungsplänen zu äußern. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Ver- und Entsorgungsunternehmen, die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB), Feuerwehr und Rettungsdienst, die Drewag und die Stadtentwässerung. Etwa die Hälfte der beteiligten Behörden und Institutionen aus dieser Gruppe habe sich bisher geäußert, teilte Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) auf DNN-Anfrage mit. Zeit war dafür offziell bis Ende Juni. Marx rechnet damit, dass per Post noch weitere, rechtzeitig abgeschickte Schreiben eingehen und sich auch alle Behörden und Institutionen demnächst melden, die sich noch nicht geäußert haben. Es sei die Regel, dass es eine Fristverlängerung gibt, so der Baubürgermeister. Sie betrage ein bis zwei Wochen.

Zum Inhalt und zur Qualität der Einwendungen konnte Marx noch nichts sagen. Sie müssten jetzt erfasst und geprüft werden, erklärte der Baubürgermeister das weitere Vorgehen. Danach könnten sie in den Entwurf der Flächennutzungsplan-Änderung einfließen, über die letztlich der Stadtrat zu entscheiden hat. Wann es so weit sein wird, ist laut Marx noch nicht absehbar. Es handle sich um ein kompliziertes Verfahren, begründete der Baubürgermeister. Parallel dazu soll geprüft werden, ob Stellungnahmen zum Globus-Bebauungsplan mit der Nummer 6007 auch für die Änderung des Flächennutzungsplans eine Rolle spielen. Ist das der Fall, sollen sie ebenfalls berücksichtigt werden.

Damit Globus auf dem Gelände an der Leipziger Straße bauen kann, muss der Flächennutzungsplan geändert werden. Kritiker werfen der Stadtspitze vor, dass sie das Verfahren vorantreibt, ohne dabei zu berücksichtigen, welche Position die neue rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit zu Globus vertritt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.07.2014

Christoph Springer

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