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Zwei Bürgerversammlungen zur Katharinenstraße geplant

Zwei Bürgerversammlungen zur Katharinenstraße geplant

Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann informiert heute bei einer Bürgerversammlung über die geplante Asylunterkunft in der alten Feuerwache Katharinenstraße in der Neustadt. Aufgrund des Termins wird es eine zweite Diskussionsrunde geben.

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Das Gebäude in der Katharinenstraße wird zur Asylunterkunft.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann informiert heute bei einer Bürgerversammlung über die geplante Asylunterkunft in der alten Feuerwache Katharinenstraße in der Neustadt. Bei der Veranstaltung ab 17.30 Uhr in der Scheune auf der Alaunstraße 36 werden auch Vertreter des Betreibers, der Diakonie Dresden, für Auskünfte zur Verfügung stehen. Aufgrund der zahlreichen Veranstaltungen, die ebenfalls heute in der Stadt geplant sind, kündigte die Stadt eine zweite Bürgerversammlung zu einem späteren Zeitpunkt an. Bürgermeisterin Kaufmann erklärt hierzu: "Ich wünsche mir, dass der Asylthematik mit der gebotenen Sachlichkeit begegnet wird. Einige lassen diese Sachlichkeit vermissen." Das sei bedauerlich, sie würden Forderungen gegen ein in der Verfassung verbrieftes Grundrecht skandieren. "Insofern ist es richtig und wichtig, dass viele Dresdnerinnen und Dresdner am Montag zeigen wollen, dass Dresden anders ist", erklärte die Sozialbürgermeisterin.

Die Grünen wollen mit der Eröffnung der Katharinenstraße als Übergangswohnheim das Modellprojekt "K9 - Kreativ - Integrativ" starten. Damit sollen den Bewohnern Integrations- und Kreativangebote gemacht werden, die über die kommunale Aufgabe der Unterbringung und sozialen Betreuung hinaus gehen. Eine Gruppe um Grünen-Stadtrat Torsten Schulze hatte das Projekt entwickelt, nachdem Ende August wegen der Flüchtlingszahlen absehbar war, dass die Feuerwache Katharinenstraße nicht mehr wie geplant als Standort für die Kultur- und Kreativwirtschaft zur Verfügung steht.

Der zukünftige Betreiber der Feuerwache habe bereits seine Unterstützung für das Modellprojekt zugesichert, so Schulze. "Wir planen, wochentags an den Vormittagen Sprachkurse sowie sozialpädagogische und handwerkliche Angebote, an den Nachmittagen sind vorrangig gemeinschaftsbildende Aktivitäten vorgesehen", erläutert er. An den Wochenenden komplettieren kreative Angebote wie Theater- oder Filmprojekte geben das Angebot. Mit dem Projekt sollen auch insbesondere die Kreativen und Kulturschaffenden in die Feuerwache geholt werden, die sich in der Vergangenheit für das Objekt als Standort für ihre Branche eingesetzt hätten. Zur Finanzierung habe die gemeinnützige GmbH "Projektschmiede" bereits einen Antrag auf Fördermittel aus dem Landesprogramm für "Integrative Maßnahmen" gestellt.

Nach den Angaben der Stadt sollen 70 Flüchtlinge in der Katharinenstraße Platz finden. Die ersten Asylsuchenden sollen voraussichtlich in dieser Woche eintreffen.

Ingolf Pleil

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