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Zustrom von Asylbewerbern in Dresden weiter auf hohem Niveau

Zumeist Syrer und Afghanen Zustrom von Asylbewerbern in Dresden weiter auf hohem Niveau

Obwohl die Plätze für Asylbewerber in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaats nur zu 20 Prozent belegt sind und gegenwärtig sehr wenig Migranten in Sachsen ankommen, werden der Landeshauptstadt Dresden vergleichsweise hohe Kontingente zur Unterbringung zugewiesen.

Die Stadt geht davon aus, in diesem Jahr mindestens soviele Asylbewerber wie 2015 unterbringen zu müssen. Das wären 4178 Personen.

Quelle: dpa

Dresden.  Obwohl die Plätze für Asylbewerber in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Freistaats nur zu 20 Prozent belegt sind und gegenwärtig sehr wenig Migranten in Sachsen ankommen, werden der Landeshauptstadt Dresden vergleichsweise hohe Kontingente zur Unterbringung zugewiesen. Wie die Verwaltung am Dienstag mitteilte, weist die Landesdirektion Sachsen der Stadt in dieser Woche 124 Personen zu. In der vergangenen Woche waren es 107 Personen.

Seit dem 1. Januar 2016 musste die Landeshauptstadt bereits 876 Asylbewerber unterbringen. Geht diese Entwicklung bis zum Jahresende weiter, dann werden in diesem Jahr 3796 Migranten in Dresden ein Obdach suchen. Nach Angaben der Verwaltung werden die Asylbewerber in Gewährleistungswohnungen und geeigneten Objekten, die im Stadtgebiet verteilt sind, untergebracht. Es würden laufend weitere Objekte für die Unterbringung vorbereitet.

In den Erstaufnahmen des Freistaates sind gegenwärtig 4200 Asylbewerber untergebracht, die Gesamtkapazität beträgt aber 18 300. Der Freistaat muss sowohl seine Erstaufnahmeeinrichtungen finanzieren als auch den Kommunen die Kosten für die Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern erstatteten. Angesichts der unklaren Verhältnisse an den EU-Außengrenzen sowie der Entwicklung in Libyen, von wo aus tausende Migranten mit Booten Richtung Europa aufbrechen, will der Freistaat an seinen Kapazitäten festhalten.

Die Stadt geht davon aus, in diesem Jahr mindestens soviele Asylbewerber wie 2015 unterbringen zu müssen. Das wären 4178 Personen. Eine offizielle Zuweisungsprognose für das Jahr iegt noch nicht vor. Bis zur 13. Kalenderwoche hat die Landesdirektion 1031 Asylbewerber vorhergesagt – sollten nächste Woche 155 Personen zugewiesen werden, dann bestätigt sich diese Prognose.

Die meisten Asylbewerber, die in diesem Jahr ankamen, stammen aus Syrien. 338 Personen kommen aus dem arabischen Bürgerkriegsland, 225 Personen aus Afghanistan.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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