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Zurück zu Mama und Papa: Armbänder helfen jungen Besuchern des Dresdner Striezelmarkts

Zurück zu Mama und Papa: Armbänder helfen jungen Besuchern des Dresdner Striezelmarkts

Beschreibbare Armbänder sollen künftig Kinder, die im Getümmel des Striezelmarktes verlorengegangen sind, schnell zu Mama und Papa zurückbringen.

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Die zweijährige Marlina bekam als Erste ein gelbes Armband mit der Telefonnummer ihrer Eltern ums Handgelenk. Papa Roman Greim hatte die Idee für den "Kinder-Finde-Dienst".

Quelle: Tanja Tröger

Auf den Papierbändchen können die Eltern ihre Telefonnummer und den Namen des Kindes vermerken. Andere Weihnachtsmarktbesucher, die den Nachwuchs bei seinem „Alleingang“ entdecken, können dann per Mobiltelefon unkompliziert die Eltern verständigen. Die Bändchen werden kostenlos im Pavillon der Dresden Information an der Wilsdruffer Straße ausgegeben.

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Bummeln künftig entspannter über den Striezelmarkt: die zweijährige Marlina mit ihrem gelben Armband und Papa Roman Greim.

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Die Idee zu diesem simplen „Kinder-Finde-Dienst“ kam dem Dresdner Roman Greim, als er mit seiner Familie in der vergangenen Woche den Striezelmarkt besuchte. „Unsere Kleine ist mit ihren zweieinhalb Jahren schon schnell zu Fuß und leicht mal um die Ecke einer Bude verschwunden“, erzählt der 29-Jährige. „Das ist die Angst sehr groß, dass sie verloren geht.“ Wenn so etwas passiert, konnten bislang nur Markt-Mitarbeiter und „Striezelmarkt-Polizisten“ auf die Suche gehen. Aber selbst, wenn sie einen weinenden „Ausreißer“ gefunden haben, ist es schwierig herauszubekommen, zu wem er gehört. „So ein kleines Kind sagt selten, wie es heißt“, meint Greims Lebensgefährtin Therese Pampel, und ihr Liebster ergänzt mit Blick auf Tochter Marlina: „Und auch nicht jedem!“ Die Armbändchen bieten nun eine viel einfachere Art des Wiederfindens, findet Greim, schließlich besäßen die meisten Leute ein Handy.

Als Greim, der als Projektmanager beim City Management arbeitet, seinem Chef die Armband-Idee vortrug, war der sofort begeistert. Binnen weniger Tage wurden die Bändchen entworfen und bestellt. „Wir waren echt schnell“, sagt Geschäftsführer Jürgen Wolf stolz. Einige Eltern hätten schon nach den Bändchen gefragt, und auch im kommenden Jahr sollen sie wieder einen sorgenfreieren Striezelmarkt-Besuch ermöglichen.

ttr

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