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Zum dritten Mal Nachwuchs bei Kirk Dikdiks im Zoo Dresden

Zum dritten Mal Nachwuchs bei Kirk Dikdiks im Zoo Dresden

Das Kirk-Dikdik-Pärchen im Dresdner Zoo, erst seit August bzw. November 2012 dort zu Hause, fühlt sich offenbar so richtig wohl. Denn am 21. Juli kam nach einer Tragzeit von ca.

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Am 21. Juli kam nach einer Tragzeit von ca. sechs Monaten der Nachwuchs zur Welt.

Quelle: Zoo Dresden

sechs Monaten wieder Nachwuchs zur Welt. Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres. Das erste Jungtier – ein Weibchen – wurde am 23. Juli 2013 geboren. Der Zoo hat es bereits nach Chester (England) abgegeben, so Kurator Matthias Hendel. Das zweite Jungtier – ein Bock – kam am 19. Januar 2014 zur Welt. „Er ist noch da, wird aber bald seine Reise in den Zoo Breslau antreten.“ Auch das dritte „Kind“ der Kirk Dikdiks, eine der kleinsten Antilopenarten der Welt, kann nicht für immer in Dresden bleiben. „Sobald der Bock im Alter von etwa elf Monaten geschlechtsreif wird, bekäme er richtig Stress mit seinem Vater. Denn der würde in seinem Sohn dann einen Konkurrenten sehen, ihn heftig attackieren, um sein Revier zu verteidigen. Das kann durchaus tödlich enden“, weiß Hendel.

Doch noch ist es nicht so weit. Jetzt muss die Mini-Antilope erst mal erwachsen werden. Äußerlich ist das Jungtier allerdings von seinen Eltern nur durch die Größe zu unterscheiden. „Die haben eine Schulterhöhe von etwa 40 Zentimetern, der Nachwuchs jetzt etwa 25 Zentimeter“, so der Zoo-Kurator. „In den ersten Wochen bleibt das Jungtier ruhig an einem Ort und folgt seinen Eltern noch nicht. In der Zoologie nennt man diese Verhaltensweise Ablegen. Der Nachwuchs, welcher dementsprechend Ablieger genannt wird, versteckt sich an einer geschützten Stelle. Da er noch kaum Eigengeruch besitzt, sich zudem kaum bewegt und keine Geräusche macht, ist er für mögliche Fressfeinde so gut wie nicht auszumachen. Die Mutter sucht ihren Nachwuchs mittels Kontaktlaut auf und entfernt sich nach dem Säugen wieder von ihm. Ab etwa der 4. Lebenswoche ist der kleine Dikdik schon kräftig und ausdauernd genug, seinen Eltern zu folgen und selbst vor möglichen Feinden zu fliehen.“

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Das neue Kirk-Dikdik im Dresdner Zoo.

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Trotzdem – grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass die Zoobesucher den Neuankömmling zu Gesicht bekommen. Allerdings braucht es da einer gehörigen Portion Glück. Gesäugt wird der Nachwuchs der Kirk Dikdiks, auch Windspielantilopen genannt, etwa drei bis vier Monate. Dann lassen sich die Tiere Grünzeug schmecken. „Wir füttern z.B. proteinreiches Luzerneheu, rote Beete, geraspelten Fenchel oder auch mal Basilikum“, zählt Hendel auf.

Catrin Steinbach

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