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Zufrieren der Elbe in Dresden unwahrscheinlich - Schiffsverkehr ab Dienstag gestoppt

Zufrieren der Elbe in Dresden unwahrscheinlich - Schiffsverkehr ab Dienstag gestoppt

Trotz der strengen Kälte schließen die Experten des Landesamtes für Umwelt und Geologie ein Zufrieren der Elbe in Sachsen aus. „Das ist nahezu unwahrscheinlich", sagte die Sprecherin der Behörde, Karin Bernhardt, am Montag der Nachrichtenagentur dpa in Dresden.

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Das Treibeis auf der Elbe weitet sich immer mehr aus. Als Folge wird der Fluss für den Schiffsverkehr voraussichtlich am Dienstag gesperrt.

Quelle: Matthias Hiekel

Das Wasser habe eine Temperatur von 0,4 Grad und eine normale Strömung.

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Ein Schiff im Main-Donau-Kanal: Eisschollen behindern derzeit den Schiffsverkehr. Foto: Armin Weigel

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„Nur wo sich Rand-Eis staut, entstehen Flächen." Für eine geschlossene Eisdecke führe der Fluss zu viel Wasser. Dafür bildeten sich treibende Schollen, „das sogenannte Pfannkuchen-Eis", sagte Bernhardt. „Das ist anders als zwischen Magdeburg und Hamburg, wo sich das Eis ansammelt und aufstaut."

Für ein Gefrieren der Elbe-Oberfläche braucht es nach Angaben der Hydrologen eine langanhaltende besondere Kälte. Das sei zuletzt 1963 der Fall gewesen, sagte Bernhardt. Da war die Elbe vom 31. Januar bis zum 6. März zugefroren. Auch Anfang 1954, 1947, 1942, 1940, 1933 und 1929 hatte laut Statistik eine geschlossene Eisdecke die Ufer verbunden, manchmal aber nur ein paar Tage. Zu DDR-Zeiten sei es seltener vorgekommen, da das Wasser durch Einleitungen der Industrie wärmer gewesen sei. „Bei der guten Wasserqualität heute kann es schon passieren." Dafür müsse der Frost aber viel länger anhalten.

Die Schifffahrt auf der Elbe ist dennoch in Gefahr. Aktuellen Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Dresden zufolge wird der Fluss ab Dienstagabend, 18 Uhr, von der Saalemündung bis hinauf nach Tschechien auf rund 290 Kilometern Länge für den Schiffsverkehr gesperrt. An weiten Teilen des Unterlaufes geht bereits seit Tagen nichts mehr.

dpa/jaja

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