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Zu hohe Mieten: Sarrasani hält nach neuem Standort Ausschau

Zu hohe Mieten: Sarrasani hält nach neuem Standort Ausschau

Mit neuer Show und zwei neuen Publikumslieblingen, den drei weißen Tigerbabys India, Kijana und Ambra, wollte Zirkusdirektor André Sarrasani die Massen an den neuen Standort des Sarrasani Trocadero Dinner-Varietétheaters am Wiener Platz locken.

Nun ist die elfte Spielzeit zu Ende und Sarrasani zieht Bilanz. Insgesamt sahen 24 800 Besucher die Dinner-Show im weißen Chapiteau. André Sarrasani freut sich über die große Resonanz. So richtig zufrieden ist er aber offensichtlich nicht. Zum einen ist die Besucherzahl im Vergleich zum Vorjahr um 200 gesunken. Zum anderen habe Sarrasani durch die späte Einigung über den neuen Veranstaltungsort laut dessen Sprecher Steffen Ball etwa 1000 Tickets eingebüßt. "Langfristige Ticketkäufe sind uns natürlich flöten gegangen", erklärt Steffen Ball. "Damit haben wir allerdings gerechnet." Zur Erinnerung: Sarrasani musste sein Zelt am Straßburger Platz abbauen, weil dort ein Einkaufszentrum entstehen soll. Lange wurde nach einem neuen Standort gesucht. Erst Anfang Juli war mit dem Wiener Platz ein neuer gefunden.

Derzeit seien die Veranstalter wieder mit der Dresdner Stadtverwaltung im Gespräch. "Wir haben uns damals mit der Stadt auf eine viel zu hohe Miete geeinigt. Aber das ist der Preis dafür, zentral zu bleiben. Ob wir am Wiener Platz bleiben oder doch wieder umziehen, ist noch nicht klar. Wo wir die nächste Spielzeit begehen, können wir erst nach dem ersten Quartal am 21. März sagen", so Ball. "Fest steht, dass es schwierig wird, denn gute zentrale Plätze sind begrenzt - man nimmt, was man bekommt". Bisher gebe es laut Ball drei private Anbieter, die ihren Platz zur Verfügung stellen würden.

Ein Achtungszeichen setzte Sarrasani mit seiner "Galanacht der Stars". Bei dieser Benefizveranstaltung Anfang Februar kamen 26628 Euro zusammen. Diese kommen zwei Hilfsorganisationen zugute. Das Geld geht zu gleichen Teilen an die Patientenorganisation für angeborene Immundefekte "dsai e.V." sowie an "HOPE Cape Town", die Organisation zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder in Südafrika.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.02.2015

Juliane Weigt

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