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Zoo Dresden: Krokodil Max starb an Bronchitis und entzündetem Gelenk

Zoo Dresden: Krokodil Max starb an Bronchitis und entzündetem Gelenk

Das Dresdner Leistenkrokodil Max ist vermutlich an einer Bronchitis in Kombination mit einem entzündeten Schultergelenk gestorben. Das gehe aus der pathologischen Untersuchung des Tiers hervor, teilte der Zoo mit.

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Archivbild

Quelle: Zoo Dresden

Publikumsliebling Max war am 6. Juli tot in seinem Gehege aufgefunden worden. Die Zoomediziner hatten zuvor wochenlang mit wechselndem Erfolg versucht, die unklaren Beschwerden zu deuten und zu behandeln.

„Der Fall von Max zeigt mit aller Deutlichkeit, wie begrenzt oftmals die Möglichkeiten der exakten Diagnosestellung bei Wildtieren sind“, teilte der Zoo mit. So hätte eine Computertomographie wahrscheinlich die Ursachen gefunden. Diese war bei einem so großen und schweren Tier jedoch nicht möglich. Die Größe von Max sei auch Grund dafür, dass die Entzündung im rechten Schultergelenk beim Röntgen nicht erkannt wurde.

Tierärzte: Keine Heilungschance

Doch selbst wenn die Tierärzte die Ursachen gefunden hätten, sie hätten Max wohl nicht mehr helfen können. Die Behandlung mit Antibiotika sei prinzipiell sogar richtig gewesen, sie kam aber zu spät. Als Max nicht mehr fraß und sich nicht mehr frei bewegen konnte, waren die gesundheitlichen Probleme schon zu weit fortgeschritten. Dies sei aber normal. „Wildtiere sind sozusagen darauf ‚programmiert’, ihre Krankheiten möglichst lange zu verbergen“, so die Zoo-Tierärzte. Bei Max war einer der Füße sichtbar entzündet. Diese Verletzung sei aber in Folge der Behandlung schon teilweise wieder verheilt.

Was am Ende die Ursache für die Infektionen des Krokodils war, bleibe unklar. Die Vermutung, dass die Fußverletzung Auslöser war, lasse sich nicht eindeutig bestätigen.

Max dient künftig der Wissenschaft

Das tote Krokodil soll künftig der Wissenschaft dienen. Das Skelett des Krokodils werde durch die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden aufgearbeitet. Ein Modell des Schädels wird dem Zoo Dresden zur Verfügung gestellt. Der Zoo plant zudem eine Informationstafel, die an die 57 Jahre erinnern soll, in denen Max im Zoo lebte. Die vielen Münzen, die in dieser Zeit ins Becken flogen, ließen das Leistenkrokodil dabei übrigens weitgehend kalt: Lediglich eine einzelne Münze fand sich im Krokodilmagen: ein stark abgeschliffenes Zwanzig-Pfennig-Stück aus DDR-Zeiten.

sl

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Krokodil Max kehrt in die Öffentlichkeit zurück. Auch nach seinem Tod im vergangenen Sommer bleibt der Publikumsliebling des Zoos sowohl der Wissenschaft als auch den Dresdnern erhalten. Noch in diesem Jahr werden Schädel und Haut des Leistenkrokodils in einer Ausstellung präsentiert.

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