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Zoo Dresden: Gurt und Ösi-Schnalle haben Nachwuchs

Runde Sache Zoo Dresden: Gurt und Ösi-Schnalle haben Nachwuchs

Etwas schüchtern präsentiert sich der neue Bewohner im Dresdner Zoo. Zur Kugel geformt liegt er auf der Hand von Pflegerin Katrin Schmidt, der Kopf lässt sich nur erahnen.

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553 Gramm wiegt der Nachwuchs, der am 30. Oktober auf die Welt gekommen ist. Ob es sich um ein Weibchen oder ein Männchen handelt, ist bisher noch nicht bekannt.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. An der Anwesenheit der Presse liegt die Zurückhaltung aber nicht. Denn - wie der Name es bereits vermuten lässt - Kugelgürteltiere sind von Natur aus sensibel und kugeln sich in Stressmomenten eben ein. Ob die kleine Murmel, die am 30. Oktober geboren wurde, weiblich oder männlich ist, wissen die Pfleger deshalb noch nicht. "Wir konnten einfach noch keinen Blick darauf werfen", sagt Schmidt.

553 Gramm wiegt der Nachwuchs von Männchen Gurt und Weibchen Ösi-Schnalle mittlerweile. Wenn sich das Gewicht verdoppelt hat, wird das Jungtier an einen anderen Zoo abgegeben. Zu sehen sind die Kugelgürteltiere momentan allerdings nicht. Die possierlichen Tiere, die sich normalerweise ein Gehege mit den Kaiserschnurrbarttamarinen im Prof. Brandes-Haus teilen, sind hinter den Kulissen untergebracht. Mutter und Nachwuchs in einem Raum, Gurt in einem anderen. Denn Kugelgürteltiere sind strikte Einzelgänger, nur zur Paarung kommen sie zusammen.

Voraussichtlich ab kommender Woche kann das Männchen wieder vor den Augen der Besucher seine Runden drehen. Das hängt allerdings vom Gesundheitszustand seiner "WG-Bewohner" ab. Die Tamarine waren angeschlagen und hatten Durchfall. Vorsorglich wurde Gurt deshalb aus dem Gehege genommen. Gibt der Tierarzt grünes Licht, darf er wieder zurück zu den Affen. Ist die Aufzucht des Nachwuchses vorbei, wird ihm auch Ösi-Schnalle folgen und die Paarung beginnt von Neuem.

Erste Flirtversuche gab es auch zwischen Uli und Sissi, den beiden Kaiserschnurrbarttamarinen. Sissi kam erst kürzlich aus dem Tierpark Berlin nach Dresden, in ihr ruhen die Hoffnungen auf Nachwuchs. "Die beiden haben es auf jeden Fall schon versucht. Ob es geklappt hat, wissen wir aber erst in etwa 140 Tagen", so Katrin Schmidt.

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