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Zentralbibliothek im Dresdner Kulturpalast eröffnet Ende April mit Bürgerfest

Elke Heidenreich und Christoph Hein kommen / Bauarbeiten liegen im Plan Zentralbibliothek im Dresdner Kulturpalast eröffnet Ende April mit Bürgerfest

Die neue, zehn Millionen Euro teure Zentralbibliothek im Kulturpalast eröffnet am 29. April mit einem Bürgerfest auf allen Etagen. Mit dabei sein werden auch die Schriftsteller Elke Heidenreich und Christoph Hein. Die Bauarbeiten liegen laut Arend Flemming, Direktor der Städtischen Bibliotheken, im Zeitplan.

Die neue, zehn Millionen Euro teure Zentralbibliothek im Kulturpalast eröffnet am 29. April mit einem Bürgerfest auf allen Etagen.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. So viel verrät Arend Flemming, Direktor der Städtischen Bibliotheken, schon mal: Die neue Zentralbibliothek im Kulturpalast eröffnet am 29. April mit einem Bürgerfest auf allen Etagen. Mit dabei: Elke Heidenreich und Christoph Hein. Die beiden Schriftsteller werden aus ihren Büchern lesen. Tags darauf gibt es noch einen Tag der offenen Bibliothekstür, bevor am 2. Mai der normale Betrieb startet.

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Zentralbibliothek im Dresdner Kulturpalast eröffnet Ende April mit Bürgerfest

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Sowohl der Termin- als auch der Finanzplan könne eingehalten werden, betonte Flemming beim Baustellenrundgang am Freitag, 19. August. Er sei froh, dass nun schon „die Strippen von der Decke herabbaumeln“. „Jetzt streiten wir uns gerade über die Farbe der Möbel“, informiert der Bibliothekendirektor mit einem Schmunzeln. Zehn Millionen Euro kostet die neue Zentralbibliothek, die sich wie ein Kragen um den Konzertsaal legt. Die öffentlichen Räume verteilen sich auf das erste und zweite Obergeschoss. Man betritt vom Altmarkt aus das für alle zugängliche Foyer, das im zweiten Obergeschoss als zentraler Empfang der Bibliothek fungieren wird. Die Räume bestehen in beiden Stockwerken aus den jeweils 14 Meter breiten Ost- und Westflügeln sowie einer Verbindung im Norden.

Die Kinderbibliothek befindet sich auf der Ostseite im ersten Obergeschoss. Daran schließt sich der Veranstaltungsraum an. Auf der Westseite sollen Freunde der Belletristik fündig werden, dahinter steht die Reise- und Heimatkundeliteratur und im Norden die Kunst. Die zweite Etage beherbergt auf der Ostseite Sach- und Fachliteratur, im Norden den Lesesaal und im Westen den Jugendbereich und den Bereich Musik.

Nach Informationen von Thomas Puls, Projektleiter der Kommunale Immobilien Dresden GmbH (KID), sind inzwischen die Haustechnik an den Decken installiert und auch die Trockenbauarbeiten zu großen Teilen abgeschlossen worden. Parallel dazu ist auch die Decke des Konzertsaals fertig geworden, und der Ausbau der Räumlichkeiten für die Herkuleskeule hat begonnen. Auch die Arbeiten an der Fassade gehen dem Ende entgegen, die ersten Gerüste an der Nordseite sind schon verschwunden, bis Ende August sollen die Gerüste an der Galeriestraße fallen. Die Freianlagen kommen ab September dran.

Etwa 5000 Quadratmeter öffentliche Bibliotheksfläche und 500 Arbeitsplätze stehen den Nutzern künftig zur Verfügung. Zum Vergleich: Jetzt sind es lediglich 100 Plätze. Einen „Riesengewinn“ nennt das Flemming. Die neue Zentralbibliothek wird u.a. über einen Lesesaal, drei Gruppenarbeitsräume, diverse Leselounges, Abspielplätze für CDs und Hörbücher sowie 50 Internetplätze verfügen. „Wir haben dann 54 Stunden pro Woche geöffnet – montags bis sonnabends von 10 bis 19 Uhr“, informiert der Bibliothekendirektor. Die automatische Medienrückgabe werde sogar zwischen 6 und 24 Uhr möglich sein. Derzeit hat die Hauptbibliothek von 11 bis 19 Uhr, am Sonnabend nur von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Noch bis 30. Dezember wird in den Bibliotheksräumen gebaut. Am 2. Januar 2017 sollen die Räume an Flemming und seine Mitarbeiter übergeben werden, so dass die Ausstattung beginnen kann. „Wir werden für den Umzug sechs Wochen komplett schließen“, sagt der Direktor und hofft, dass die Leute bis dahin möglichst zahlreich Bücher ausleihen, damit nicht ganz so viele Wälzer hinübertransportiert werden müssen. Über immerhin 135 000 Medien verfügen die Haupt- und Musikbibliothek im WTC an der Freiberger Straße und die medien@age, also die Jugendbibliothek, an der Waisenhaus-/Prager Straße, die gemeinsam unters Dach des Kulturpalasts ziehen.

Von Katrin Richter

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