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Zellmechanik Dresden GmbH startet mit neuem Verfahren zur Diagnostik von Krankheiten

Zellmechanik Dresden GmbH startet mit neuem Verfahren zur Diagnostik von Krankheiten

Die Dresdner Biotechnologie-Branche erhält Zuwachs: Die Zellmechanik Dresden GmbH, ein Ableger der Technischen Universität Dresden, bringt ein Forschungsgerät auf den Markt, das den mechanischen Fingerabdruck von Blut bestimmen kann, teilte die Stadt Dresden mit.

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Die Zellmechanik Dresden GmbH, ein Ableger der Technischen Universität Dresden, bringt ein Forschungsgerät auf den Markt, das den mechanischen Fingerabdruck von Blut bestimmen kann.

Quelle: dpa

Die Unternehmensgründung basiert auf der Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur Bestimmung

der mechanischen Eigenschaften von Zellen in der Arbeitsgruppe von Jochen Guck am Biotechnologischen Zentrum der TU Dresden.

„An Ostdeutschlands einziger Exzellenz‐Universität, der TU Dresden, wurde einmal mehr zukunftsweisende Grundlagenforschung betrieben. Umso mehr freue ich mich, dass auch aus diesem Umfeld im Bereich der Biotechnologie Projekte zur Marktreife gebracht werden und neue Unternehmen entstehen“, sagt Heike Lutoschka, Abteilungsleiterin Wirtschaftsstrategie und Marketing im Amt für Wirtschaftsförderung Dresden.

Neues Verfahren revolutioniert die Diagnostik von Krankheiten

Mit dem neuen Verfahren sind Aussagen über den Gesundheitszustand früher und einfacher möglich. Die Information liegt in der Zelle selbst: „Die Zellen haben mechanische Eigenschaften, anhand derer sie unterschieden werden können. Krebszellen sind beispielsweise leichter verformbar als gesunde Zellen. Das können wir ertasten“, erklärt Jochen Guck.

Eine Hochgeschwindigkeitskamera, die mehrere tausend Bilder pro Sekunde schießt, stellt dabei Deformationen jeder einzelnen Zelle in Echtzeit fest. „So können wir die mechanischen Eigenschaften von mehreren hundert Zellen pro Sekunde messen. Das erlaubt uns in einer Minute Analysen, für die vergleichbare Technologien eine Woche benötigen“, erläutert Oliver Otto.

Das Projekt wurde im Juli 2015 mit dem zweiten Platz beim Sonderpreis „Emerging Industries“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist für herausragende Projekte an der Schnittstelle von Informations- und Kommunikationstechnologie und Life Sciences vergeben worden. Das von der Europäischen Union geförderte Projekt wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Dresden koordiniert.

wt

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