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Zeitig aufstehen für Brötchenliebhaber - Ohne Fleiß kein Preis: Stefan Lenk ist bester Nachwuchsbäcker

Zeitig aufstehen für Brötchenliebhaber - Ohne Fleiß kein Preis: Stefan Lenk ist bester Nachwuchsbäcker

Für Stefan Lenk (20) beginnt der Tag, wenn alle anderen noch schlafen. Halb vier muss er in der Backstube der Bäckerei und Konditorei Krause in Leuben stehen und die ersten Brötchen backen.

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Übt schon fleißig für den Landeswettbewerb der Bäckerinnung: Stefan Lenk bei der Arbeit in der Bäckerei Krause in Dresden.

Davon hat sich der gebürtige Meißner allerdings nicht abschrecken lassen: "Zu Beginn der Ausbildung war es schon sehr hart, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran", erklärt er gelassen.

Das frühe Aufstehen hat sich für ihn aber ordentlich gelohnt, denn er darf sich seit kurzem ganz offiziell als "bester Nachwuchsbäcker im Raum Sachsen" bezeichnen. Die Sächsische Bäckerinnung veranstaltete am 24. September den Landes- und Kammerausscheid. Auf diesen besonderen Tag hat sich Stefan mehr als gründlich vorbereitet. Nach dem Motto "Übung macht den Bäckermeister" hat er drei Wochen am Stück sieben Arbeitstage in der Bäckerei gestanden.

Zu den Prüfungsaufgaben gehörte dann das Backen von klassischem Brot und Brötchen, Partysemmeln und, als sicherlich größte Herausforderung, das Backen einer Torte. Stefan hat unter seinen fünf Mitstreitern, die aus Leipzig, Dresden und Pirna kamen, das beste Ergebnis erzielt und kann sich nun über seinen Titel freuen.

Angefangen hat alles mit einem Berufsgrundjahr, in dem Stefan erst einmal unverbindlich in das Bäckerhandwerk hineinschnuppern wollte. Sein Brötchengeber war damals noch die Bäckerei Walther in Dresden. Die dreijährige Ausbildung hat er dann in der Bäckerei Krause begonnen, die ihn nach dem grandiosen Abschluss natürlich prompt übernommen hat.

Zwei neue Ziele hat er allerdings jetzt schon wieder vor Augen. Zum einen will er endlich einmal wieder den Landestitel des besten Bäckers nach Dresden holen. Zum anderen plant er, in ein paar Jahren für längere Zeit in der Schweiz zu leben und zu arbeiten: "Ich will sehen, wie und was in anderen Ländern gebacken wird, wo die Unterschiede liegen", erzählt er.

Im November hat er dann die Möglichkeit, beim Landesausscheid in Baden-Württemberg dem Dresdner Bäckerhandwerk zu Ruhm und Ehre zu verhelfen. 16 Teilnehmer gehen an den Start, aus jedem Bundesland der Beste. Stefan ist sehr zuversichtlich, dass er den Sieg mit nach Hause nehmen kann. Bisher hat es nur einen Gewinner aus Dresden gegeben und das war kein Geringerer als sein Chef persönlich. Bei einer so fundierten Ausbildung und Vorbereitung kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen.

Hoffentlich bleibt Stefan genug Zeit zum Probebacken, denn es gibt Tage im Jahr, die für einen Bäcker besonders anstrengend sind und dazu zählt nun einmal die bevorstehende Stollenzeit.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.10.2012

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