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Zehn Jahre Rallye Dresden-Dakar-Banjul

7200 Kilometer für den guten Zweck Zehn Jahre Rallye Dresden-Dakar-Banjul

101 Fahrer in 51 Autos und auf zwei Motorrädern, die an der zur 21. Rallye Dresden-Dakar-Banjul teilnehmen, trafen sich am Freitag auf dem Theaterplatz zum großen Foto- und Pressetermin, bevor die lange und beschwerliche Reise nach Afrika losgeht.

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Die Rallye-Organisatoren Falk Altmann und Holger Leibnitz (v.l.)
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. 101 Fahrer in 51 Autos und auf zwei Motorrädern, die an der zur 21. Rallye Dresden-Dakar-Banjul teilnehmen, trafen sich am Freitag auf dem Theaterplatz zum großen Foto- und Pressetermin, bevor die lange und beschwerliche Reise nach Afrika losgeht.

Für die Organisatoren Falk Attman und Holger Leipnitz steht weniger der sportliche Wettkampfgeist im Vordergrund, als viel mehr die eigene Abenteuerlust. Beide nehmen seit zehn Jahren und 21 Fahrten jedesmal an der 7200 Kilometer langen Tour teil. Vor allem die 500 Kilometer Wüstenstrecke und die berüchtigten senegalesischen Straßen sorgen immer wieder für Überraschungen. Das „Schlaglochbingo“ und der Preis des „Superschleppers“ – eine Auszeichnung für das Fahrteam, welches die meisten Mitstreiter aus dem Wüstentreibsand befreit hat – legen davon Zeugnis ab.

Mit der Zeit wurde die Rallye für die zwei selbstständigen Reiseveranstalter zu einer Berufung mit einer eigenen Mission: Vor sechs Jahren gründeten sie das Hilfsprojekt „Dresden-Banjul-Organisation“. Sie finanzieren mit Spendengeldern und Sponsoren verschiedene Baumaßnahmen und Aufklärungskampagnen im westafrikanischen Gambia. In dem kleinen Staat an der Mündung des gleichnamigen Flusses entstanden durch die Unterstützung der Dresdner unter anderem mehrere Schulen, ein Gesundheitszentrum und eine Armenspeisung. Durch das neueste Projekt – die Errichtung einer Tischlerei – sollen junge Menschen einen Beruf erlernen können. Die Maschinen stehen schon bereit, die Fundamente sind gegossen und die Mauern hochgezogen. Der Verein hofft, am Ende des Jahres den Betrieb der Tischlerei aufnehmen zu können.

Am 27. Februar, 9 Uhr, erfolgt in Hohnstein in der Sächsischen Schweiz der offizielle Start der Rallye. Am 17. März sollen die mehr als hundert Teilnehmer dann in Gambia ankommen. Dort gibt es dann eine große Abschlussparty. Wieder in Dresden veranstaltet die Saloppe am 4. Juli eine Rallye-Kurzfilm-Nacht mit Beiträgen der Teilnehmer.

Von Paul Felix Michaelis

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