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Zahl der Masernerkrankungen in Dresden steigt auf 37 Fälle

Zahl der Masernerkrankungen in Dresden steigt auf 37 Fälle

Die Zahl der Masernerkrankten in Dresden ist innerhalb eines Tages um acht auf nun 37 Fälle angestiegen. Das teilte das Gesundheitsamt mit.  Im vergangenen Jahr wurde insgesamt nur eine Infektion registriert; im Jahr davor waren es fünf.

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Vor allem Kinder, die nicht geimpft wurden, haben sich mit den Masern infiziert.

Quelle: dpa

Die Erkrankungen beschränken sich nach Angaben der Stadt weiterhin auf bisher ungeimpfte Kinder und Jugendliche.

Die meisten Erkrankungen gibt es nach wie vor an der freien Waldorfschule, aber auch drei andere Einrichtungen im Stadtgebiet sind betroffen. Nach Informationen der DNN handelt es sich um zwei Schulen und eine Kita. Welche Einrichtungen das sind, bleibt weiter unklar. Katrin Reis, Sprecherin der Sächsischen Bildungsagentur, sagte allerdings: „Mir ist nicht bekannt, das eine städtische Schule betroffen ist.“

"An unsere Schule gibt es immer wieder Verdachtsfälle, dass sich Kinder mit Masern angesteckt haben. Doch den ersten Kontakt haben die Eltern und Kinder nicht mit der Schule, sondern mit dem Gesundheitsamt“, so der Geschäftsführer der freien Waldorfschule, Holger Kehler. Letzte Woche gab es 13 Fälle an der Schule, inzwischen könnten es knapp 20 sein, so der Geschäftsführer. Genaue Zahlen habe er nicht. Von 800 Schülern durften 200 die Schule wegen des fehlenden Impfschutzes nicht besuchen. „Ich rechne aber damit, dass viele der derzeit bestehende Schulbesuchverbote bis Ende dieser Woche aufgehoben werden“, so Kehler auf Anfrage der DNN.

Die meisten Fälle gibt es in der Unterstufe, so der Geschäftsführer. Die Kinder, die das Haus unterrichtet, werden mit Hausaufgaben versorgt, damit sie den Anschluss an den Unterrichtsstoff nicht verlieren. Wieder in die Schule dürfen die Nichtgeimpften erst wieder, wenn die Inkubationszeit nach einem Kontakt mit Infizierten vorbei ist und sich keine Krankheitssymptome zeigen. Die Schüler, die sich mit den Masern infiziert haben, dürfen dann die Schule wieder besuchen, wenn der Kinderarzt eine vollständige Ausheilung bestätigt hat, so der Geschäftsführer.

Uniklinikumssprecher Holger Ostermeyer bestätigte, dass es in diesem Jahr drei Masernfälle gegeben hat, die stationär in der Uniklinik behandelt werden mussten. Zwei Erwachsene und ein Baby waren betroffen. In den letzten zwei Wochen wurden nach Stadtangaben mehr als 1200 Personen nach ihrem Impfschutz befragt. Gegenüber 375 Kindern und Jugendlichen wurde ein Besuchsverbot für die jeweilige Einrichtung ausgesprochen. 36 Erwachsene erhielten ein Tätigkeitsverbot.

Julia Vollmer

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