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Zahl der Dresdner Einwohner mit auswärtigen Kennzeichen steigt

Autokennzeichen Zahl der Dresdner Einwohner mit auswärtigen Kennzeichen steigt

Auf Dresdens Straßen geht es immer bunter zu. Längst verrät das Autokennzeichen nicht mehr, woher der Mensch am Steuer kommt. Immer mehr Dresdner sind mit auswärtigen Nummernschildern unterwegs.

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Quelle: Archiv

Dresden. Auf Dresdens Straßen geht es immer bunter zu. Längst verrät das Autokennzeichen nicht mehr, woher der Mensch am Steuer kommt. Immer mehr Dresdner sind mit auswärtigen Nummernschildern unterwegs. In der sächsischen Landeshauptstadt sind Einwohner inzwischen mit 6554 Autos unterwegs, die ein auswärtiges Kennzeichen haben. Vor einem Jahr waren es lediglich 5106. Aktuell sind in Dresden 273 371 Fahrzeuge zugelassen, das sind etwas mehr als vor Jahresfrist (270 730). Bekanntlich wächst die Einwohnerzahl in Dresden nicht nur durch Geburten, sondern auch den Zuzug aus anderen Regionen des Freistaat oder der Bundesrepublik.

Viele Zuwanderer hängen offenbar an ihrem heimatlichen Kennzeichen oder haben sich einfach die neuen gespart. Wer mit einem auf ihn zugelassenen Auto umzieht, muss sich seit 2010 in seiner neuen Heimat keine neuen Autokennzeichen mehr zulegen. Die Situation wurde 2012 noch unübersichtlicher. Seither sind auch alte Kennzeichen aus längst durch Reformen untergegangenen Kreisen und Kreisfreien Städten wiederbelebt worden. Bundesweit reanimierten die Behörden 295 einst ausrangierte regionale Kürzel, teilte das Bundesverkehrsministerium der Nachrichtenagentur dpa jetzt mit. In Bayern beispielsweise seien 61 alte Kürzel, in Sachsen-Anhalt 38 und in Sachsen 45 wieder zugelassen worden. Von den Stadtstaaten Berlin, Hamburg, Bremen abgesehenen hat nur das Saarland keine alten Kennzeichen beantragt. In Sachsen lebten damit Kennzeichen wie Dippolsdiswalde (DW), Riesa (RIE), Großenhain (GRH), Bischofswerda (BIW), Freital (FTL) oder Sebnitz (SEB) wieder auf.
Die Wiederbelebungsaktion für die heimatverbundenen Fahrzeughalter schlägt sich auch im Dresdner Stadtbild nieder. Kennzeichen aus Pirna (PIR) oder Meißen (MEI) führen dabei die Liste der Zugereisten an, gefolgt von Bautzen (BZ). Stark vertreten sind aber auch Freiberg (FG), Görlitz (GR),  Kamenz (KM), Leipzig (L), Dipps, Chemnitz (C) und Zwickau (Z). Dahinter folgt dann schon die Bundeshauptstadt. 88 Dresdner fahren mit dem „B“ von der Spree herum, mehr als aus Freital oder Zittau (ZI) beispielsweise. Mittlerweile gibt es auch 52 Münchner (M), 25 Cottbusser (CB), 20 Hallenser (HAL) und 16 Hamburger (HH).

Dresdner Zulassungs-Exoten, die zum Zeitpunkt der Abfrage im städtischen Register nur mit Zahlen im unteren einstelligen Bereich vertreten waren und sich als Zugereiste zu erkennen geben, kommen aus dem norddeutschen Raum Emden (EMD), dem bayrischen Haßberge (HAS) oder auch Bergheim, deren BM der bösartige Kölner mit „Bereifte Mörder“ übersetzt. Einmal vertreten sind aber auch das bayrische Oberviechtach (OVI) und Kusel (KUS) aus Rheinland-Pfalz. Während sich in der Hitliste der zugelassenen Fahrzeugmarken nichts geändert, stieg die Zahl, der aktuell zugelassenen Wartburgs und Trabants an. Bei den Eisenachern sind 20 Fahrzeuge und bei den Zwickauern 16 dazugekommen.

Ingolf Pleil

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