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X-Fab: Nach Ankündigung von Investitionen in Dresden nun auch Investitionen von 40 Millionen Euro in Thüringen

X-Fab: Nach Ankündigung von Investitionen in Dresden nun auch Investitionen von 40 Millionen Euro in Thüringen

Das Elektronik-Unternehmen X-Fab AG baut seine Produktion in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt weiter aus. Spezielle Sensoren, die unter anderem in Handys eingesetzt werden, sollen künftig in einer weiteren Fertigungsstätte am Erfurter Konzernsitz gefertigt werden.

Dazu mietet das Unternehmen in einem bereits bestehenden Hallenkomplex eine Fläche von 2800 Quadratmetern. Darüber wurde gestern in Erfurt informiert. Der Vertrag dazu wurde nach Angaben der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) am gleichen Tag abgeschlossen, hieß es weiter.

Mit dem Erweiterungsprojekt seien 80 Arbeitsplätze verbunden. X-Fab ist nach eigenenen Angaben auf Schaltkreise spezialisiert, die die Verbindung zwischen der analogen und der digitalen Welt herstellen. Die Nachfrage dafür aus der Automobil- und Medizintechnik- sowie der Kommunikationstechnik-Industrie steigt Branchenkennern zufolge.

Der geschlossene Mietvertrag hat nach Angaben der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft eine Laufzeit von zunächst einmal 20 Jahren. Das Bundesland fördert die Investition des Elektronik-Unternehmens in Höhe von 40 Millionen Euro nach Angaben des Wirtschaftsministeriums mit etwa elf Millionen Euro.

X-Fab beschäftigt im In- und Ausland nach eigenen Angaben derzeit rund 2400 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr ein Umsatzplus von zwölf Prozent. Damit steigerte es die Erlöse auf 290 Millionen US-Dollar (211 Millionen Euro). Zu dem Unternehmen gehören Fabriken in Erfurt, Dresden, Itzehoe sowie in Malaysia und den USA

Im März hatte X-Fab bereits angekündigt, das es in seine Dresdner Chipfabrik in den nächsten Jahren weitere 40 Millionen Dollar (29,1 Millionen Euro) investieren möchte. Bereits in den vergangenen zwei Jahren waren 43,6 Millionen Euro in den Ausbau der Dresdner Werke geflossen, um sie auf größere Siliziumscheiben umzustellen. Während dieser Umrüstung, vor allem im Jahr 2013, durften die 400 Mitarbeiter teils nur kurzarbeiten. Diese Phase war im März bereits nahezu abgeschlossen. Bis zum Jahresende soll die neue 200-mm-Linie hochfahren.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.05.2014

Simone Rothe

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