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Wolken über Dresden verdecken Sternschnuppenschauer der Perseiden

Wolken über Dresden verdecken Sternschnuppenschauer der Perseiden

Montagnacht gegen 23 Uhr erreicht der Sternschnuppenschauer der Perseiden seinen Höhepunkt. In Dresden kann das astronomische Ereignis in diesem Jahr voraussichtlich nicht beobachtet werden.

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August 2012: Sternschnuppen der Perseiden am Nachthimmel.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Nur Dienstag- und Mittwochnacht wird mit ein wenig Glück der Blick auf den abklingenden Meteorschauer frei.

„Das Wetter in Sachsen steht derzeit unter Tiefdruckeinfluss. In der Nacht zum Dienstag wird der Himmel Wolken verhangen sein und keinen Blick auf das Firmament freigeben. Von Dienstag bis Donnerstag reißt die Wolkendecke auf. Allerdings wird es immer noch viele Wolkenfelder geben, so dass man Glück haben muss, um mit dem Auge eine Sternschnuppe zu erhaschen“, sagt Robert Scholz vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig.  

Enrico Gerlach, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Astronomie der TU-Dresden, erklärt das Phänomen des Sternschnuppenschauers: „Die Erde fliegt auf ihrer Bahn um die Sonne. Dabei kreuzt sie die Perseiden – eine Staubwolke, die aus Staubkörnchen- bis Erbsengroßen Gesteinsresten des Kometen Swift-Tuttle besteht. Wenn die Staubkörner in der Atmosphäre verglühen, kann man das durch die Hitze ionisierte Licht sehen, dass bei den Perseiden typischerweise leicht grün leuchtet“. Am Höhepunkt des Sternschnuppenschauers könnten bis zu 100 Sternschnuppen in der Stunde beobachtet werden. An den darauffolgenden Tagen würden im 10-Minutentakt Sternschnuppen vom Himmel fallen, so Gerlach.

Der Astronom will in den kommenden Tagen selber Sternschnuppen beobachten. Dafür hockt er sich jedoch nicht an das Teleskop der Uni eigenen Sternwarte im Beyer-Bau. „Am besten man verlässt die Stadt, legt sich auf eine Wiese weit weg von jeglicher Lichtquelle und genießt das Schauspiel“, sagt Gerlach. Doch auch in der Stadt seien die Sternschnuppen, wenn auch nur die großen, zu sehen.

Hauke Heuer

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