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Wohnung in Dresden ist in der Saloppe am teuersten

Grundstücksmarkt Wohnung in Dresden ist in der Saloppe am teuersten

Satte 4800 Euro und damit den höchsten Quadratmeterpreis hat ein Käufer für eine Wohnung im einstigen Wasserwerk Saloppe gezahlt, das derzeit saniert wird. Insgesamt wechselten 2070 Immobilien im ersten Halbjahr ihre Besitzer.

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4800 Euro pro Quadratmeter war ein Käufer bereit zu zahlen für eine Eigentumswohnung im ehemaligen Wasserwerk Saloppe. 36 Wohnungen entstehen im sogenannten vierten Elbschloss.

Quelle: Wasserwerk Saloppe GmbH

Dresden. Satte 4800 Euro und damit den höchsten Quadratmeterpreis hat ein Käufer für eine Wohnung im einstigen Wasserwerk Saloppe gezahlt, das derzeit saniert wird. Insgesamt wechselten 2070 Immobilien im ersten Halbjahr ihre Besitzer. Das gab der Gutachterausschuss für Grundstückswerte gestern bekannt.

Was Eigentumswohnungen anbelangt, registrierten die Gutachter wie im Vorjahr die meisten Verträge in Striesen, in der Neustadt, der Altstadt und in Löbtau. Im Schnitt 2940 Euro zahlten die Käufer für Neubauwohnungen, 3370 Euro für zeitgemäß sanierte umgewandelte Wohnungen. Derzeitiger Spitzenwert: Mehr als eine Million Euro hat ein Käufer für eine Penthouse-Wohnung in der Wilsdruffer Vorstadt berappt. Der Markt für Wohnungseigentum macht nach Angaben des Gutachterausschusses einen Anteil von 70 Prozent aus. Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Er sei damit der einzige echte Wachstumsmarkt.

Bei den bebauten Grundstücken ergibt sich folgendes Bild: Der mit 910 000 Euro höchste Kaufpreis ist für ein Zweifamilienhaus mit großem Grundstück in Zschieren gezahlt worden. Freistehende Einfamilienhäuser in gutem Bauzustand sind für durchschnittlich 2645 Euro, Doppelhaushälften für 2265 Euro und Reihenhäuser für 2395 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche über den Tisch gegangen. Wie im Vorjahr wurden Mehrfamilienhäuser vor allem in der Neustadt verkauft. Der Gutachterausschuss registriert aber erstmals auch mehr Verkäufe in Löbtau, Pieschen und Trachau. Für Mehrfamilienhäuser mittlerer Bauqualität sind 1305 Euro pro Quadratmeter gezahlt worden. Damit habe die Preissteigerung unter zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gelegen, so die Gutachter.

Dritter Posten sind die unbebauten, aber baureifen Grundstücke. Bauland  für Doppel- und Reihenhäuser sei beispielsweise in Nickern, Cotta und Laubegast verkauft worden. Grundstücke für freistehende Einfamilienhäuser sind mit durchschnittlich 210 und Doppelhaushälften mit 225 Euro pro Quadratmeter Bauland gehandelt worden. Auch hier liegt der Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr bei unter zehn Prozent. Den meisten Umsatz registrieren die Gutachter für Bauland für Mehrfamilienhäuser in Löbtau, Striesen und Cotta. Durchschnittlich 290 Euro pro Quadratmeter Bauland zahlten die Käufer für die Grundstücke. Damit habe das Preisniveau ähnlich wie im Vorjahr gelegen, so der Gutachterausschuss.

Katrin Richter

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