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Wohnbau-Projekt für "Herzogin Garten" am Dresdner Zwinger vorgestellt

Wohnbau-Projekt für "Herzogin Garten" am Dresdner Zwinger vorgestellt

Bernd Dietze muss in den nächsten Jahren unter Beweis stellen, dass er mit dem Talent der Multi-Tasking-Fähigkeit gesegnet ist. Als hätte er derzeit nicht schon genug Ärger mit der Bebauung des Lahmann-Sanatoriums und genug zu tun mit den Planungen für die Errichtung eines weiteren Quartiers am Neumarkt, packt der Chef der Baywobau in Dresden parallel dazu noch ein drittes großes Projekt an: Dietze will gemeinsam mit der "CTR Immo Dresden GmbH" ab September dieses Jahres den südlichen Teil des Areals "Der Herzogin Garten" bebauen.

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Das Modell zeigt, welche Form der Neubau an der Hertha-Lindner-Straße (rot markiert) einmal haben soll. Im September könnten die Bauarbeiten beginnen, direkt gegenüber vom Zwinger sind 195 Wohnungen geplant.

Quelle: Peter Weckbrodt

Der Bauausschuss des Dresdner Stadtrates stellte gestern Abend die erste wichtige Weiche. Das heißt, Dietze und seine Partner dürfen nun in Abstimmung mit Vertretern des Stadtplanungsamtes einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan erstellen. Damit beginnen die Planungen in vielen Detailfragen.

Vorgesehen ist ein Neubau an der Hertha-Lindner-Straße nach Plänen des Dresdner Architekturbüros "meyer-bassin und partner", der Platz bietet für 195 Wohnungen. Zudem soll im Erdgeschoss ein Bio-Supermarkt einziehen. "Wir wollen nicht nur die Fassaden kleinteilig halten, sondern auch die Grundrisse der Wohnungen", erklärte Architekt Lür Meyer-Bassin im Bauausschuss. Dietze ergänzte ausdrücklich, dass keine Eigentums-, sondern Mietwohnungen entstehen, die in Dresden seit einigen Jahren kaum noch neu auf den Markt kommen. Über die voraussichtlichen Mietpreise machte der Baywobau-Chef allerdings keine Angaben.

Für große Irritationen beim Chef des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz, sorgte die geplante Ein- und Ausfahrt der 200 Stellplätze fassenden Tiefgarage. Denn diese führt auf die Ostra-Allee und dort fahren nicht nur Autos, sondern auch Straßenbahnen. "Ich habe ein großes Problem damit, wenn Sie an dieser Stelle das Linksabbiegen erlauben wollen, das gibt großen Ärger", betonte Koettnitz. Das Stadtplanungsamt schien noch nicht daran gedacht zu haben, auch mit den Verantwortlichen des Straßen- und Tiefbauamtes über dieses Thema zu sprechen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.01.2013

Christoph Stephan

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