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Woher kommt der Frühstückspeck? - Tag des offenen Hofes gibt auch in Dresden Einblick in das Landleben

Woher kommt der Frühstückspeck? - Tag des offenen Hofes gibt auch in Dresden Einblick in das Landleben

Wer in einer Großstadt wie Dresden wohnt oder gar aufgewachsen ist, kann mit dem Landleben meist nicht viel anfangen. Das Brot kommt vom Bäcker, die Wurst aus der gekühlten Theke und die Eier liegen feinsäuberlich eingereiht in grünen oder braunen Pappkartons.

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"Echte, unzerlegte Schweine" kennen viele Leute laut Landwirt Markus Kühne nicht mehr. Das wollen er und sein Vater Steffen ändern.

Quelle: Dietrich Flechtner

Der Deutscher Bauernverband e.V. will genau hier Abhilfe schaffen und mit dem "Tag des offenen Hofes" einen Einblick in die oft unbekannte Welt zwischen Futtertrog und Mähdrescher ermöglichen.

Landwirt Markus Kühne betreibt gemeinsam mit seinem Vater Steffen einen Hof an der Straße Altomsewitz 2 und beteiligt sich an den Aktionstagen, die eigentlich heute und morgen stattfinden. "Da wir den Tag des offenen Hofes mit unserem traditionellen Hoffest am 21. Juni verbinden wollen, sind wir aber erst ein Wochenende später dran", erklärt Kühne.

Die Veranstaltung, die ab 14 Uhr auf dem Festgelände "Freiheit" in Omsewitz stattfindet, hat einiges zu bieten. Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm mit den Muldentaler Musikanten und Discofox-Tanz am Abend kann mit dem Traktor gefahren und auf Ponys geritten werden. Die Schweine, Kühe und Hühner des Hofes werden in einem Streichelzoo ausgestellt und so gerade den kleinen Besuchern näher gebracht. Wer will, kann einen Blick in den großen Schweinestall werfen und gucken, wo der Frühstücksschinken herkommt.

Ein Anliegen, das Kühne besonders wichtig ist: "Einige haben noch nie in ihrem Leben ein echtes, unzerlegtes Schwein gesehen. Andere sind ganz verdutzt darüber, dass es auf einem Bauernhof gelegentlich mal stinkt", sagt Kühne. Dennoch hat der Landwirt das Gefühl, dass immer mehr Menschen Wert darauf legen, gute Nahrungsmittel zu kaufen, deren Herkunft ihnen bekannt ist. "Wir verkaufen schon seit längerer Zeit unsere Produkte immer dienstags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und sonntags von 9 bis 12 Uhr in unserem eigenen Hofladen. Von Donnerstag bis Sonnabend ist frisch geschlachtetes Schweinefleisch und Wurst im Angebot. Gerade jüngere Familien aus dem Viertel nehmen dieses Angebot gerne wahr, denn hier können sie sicher sein, dass nicht nur das Fleisch, sondern auch das Futtermittel aus der direkten Nachbarschaft kommt", erklärt Kühne.

Alle landwirtschaftlichen Betriebe, die sich am Tag des offenen Hofes beteiligen, können unter www.die-deutschen-bauern.de/offener-hof eingesehen werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.06.2014

Hauke Heuer

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