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Wo soll das "Hotel Stadt Rom" hin? - Stadtrat debattiert erneut

Wo soll das "Hotel Stadt Rom" hin? - Stadtrat debattiert erneut

Findet das jahrelange Tauziehen um den Wiederaufbau des "Hotels Stadt Rom" heute im Stadtrat ein glückliches Ende? Schön wär's, aber bei kaum einem anderen Tagesordnungspunkt sind die Mehrheitsverhältnisse so unklar wie bei der Abstimmung über die Ergebnisse des Werkstattverfahrens "Schichten der Stadt".

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Über den richtigen Standort für das "Hotel Stadt Rom" wird heute einmal mehr im Stadtrat gestritten. Dabei geht es auch um einen eventuellen Durchbruch der Platte an der Wilsdruffer Straße.

Quelle: Jürgen-Michael Schulter

Womöglich wird das Thema am Ende, wie von der CDU vorgeschlagen, vertagt und damit weiter auf die lange Bank geschoben. Vielleicht gibt es aber auch einen konkreten Beschluss, der nach endlosen Debatten zum ersten Mal konkret zeigt, wohin die Reise mit dem "Hotel Stadt Rom" geht.

Streit im Stadtrat ist in jedem Fall programmiert. Dabei geht es nicht um die Frage, ob der Leitbau am Neumarkt benötigt wird oder nicht, aber an welcher Stelle er entstehen soll. Im Rahmen des Werkstattverfahrens haben mehrere Architekturbüros Vorschläge unterbreitet, zwei stehen schlussendlich zur Diskussion.

Der eine sieht vor, das "Hotel Stadt Rom" am ursprünglichen Standort wieder aufzubauen und die Gagfah-Platte an der Wilsdruffer Straße zugunsten neuer Blickbeziehungen zu durchbrechen. Der zweite Vorschlag will den Streit um die Abstandsflächen mit den Nachbargebäuden entschärfen, indem das Baufeld um einige Meter verrückt wird und direkt mit der Moritzgasse zusammenstößt. "Es ist richtig, dass bei dieser Variante ein Teil der Moritzgasse verloren geht. Städtebaulich gesehen ist sie trotzdem sinnvoll, da es nicht überall große Fluchtachsen braucht und die Quartiersbildung am Neumarkt nicht gefährdet ist. Man kann ja auch mal ein Stück um die Ecke laufen, das macht nicht selten das Flair eines Viertels aus", findet SPD-Stadtrat Axel Bergmann.

Aus Sicht von Torsten Kulke, Vorstand der "Gesellschaft Historischer Neumarkt", kann der Stadtrat heute eine "Grundsatzentscheidung für die nächsten Jahrzehnte" treffen. Der umstrittene Teilabriss der Gagfah-Platte sei dabei nicht zwingend nötig. "Schon lange liegt unser Vorschlag auf dem Tisch, vorerst nur einen Teil der Erdgeschosszone zu öffnen. Wir versprechen uns dadurch eine wirtschaftliche Belebung und Weiterentwicklung dieses Bereiches", sagt Kulke. Gagfah-Sprecherin Bettina Benner zeigte sich gegenüber den DNN grundsätzlich offen für Gespräche.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2013

Christoph Stephan

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