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Wo sind all die Sender hin, wo sind sie geblieben

Wo sind all die Sender hin, wo sind sie geblieben

Viele der mehr als 100 000 Kunden von Kabel Deutschland im Einzugsgebiet der DNN schauten Anfang der Woche buchstäblich in die Röhre, als sie ihren Fernseher einschalteten.

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Bernd Gräfe kennt sich aus mit Fernsehern und hat zur Zeit viel Arbeit.

Von Hauke Heuer

Das Bild blieb schwarz oder zeigte ein anderes Programm als das gewünschte. Grund für das Tohuwabohu auf den Bildschirmen: Der Kabelfernsehen-Anbieter stellte in der Nacht von Sonntag auf Montag die Sendeplätze im digitalen Netz um und jeder Kabel-Deutschland-Kunde, der sein Fernsehbild mit einem Digitalreceiver empfängt, bekam das zu spüren.

"So einen Andrang hatten wir schon lange nicht mehr", sagt Bernd Gräfe, der zusammen mit seiner Frau einen TV-Fachhandel auf der Hauptstraße in der Inneren Neustadt betreibt. "Am Montag musste ich 30 Kunden einen Hausbesuch abstatten, um die neuen Programme einzustellen." Gestern erwartete er noch ein paar Einsätze mehr. Vor allem ältere Leute trauten der modernen Technik nicht über den Weg und holten sich einen Experten ins Haus, so Gräfe.

Viele Nutzer moderner Digitalgeräte waren mit den Veränderungen auf ihren Bildschirmen schlichtweg überfordert. Obwohl Kabel Deutschland die Umstellung seinen Kunden lange vorher per Post mitgeteilt hatte und der geplante Programmwechsel im Fernsehen eingeblendet worden war.

Der Grund für die Umstellung: Nach dem Aufbau eines glasfaserbasierten Ringnetzes im Jahr 2011 optimiert Kabel Deutschland nach eigenen Angaben die Senderbelegung im digitalen Programm. So wurden alte nicht mehr genutzte Kanäle gelöscht und das gesamte Netz neu angepasst. Zweck der "Reise nach Jerusalem" in den Kanälen ist das Schaffen von neuen Ressourcen. So sollen in den kommenden Monaten weitere Programmangebote und Dienste nutzbar gemacht werden. So plant Kabel Deutschland, das TV-Angebot durch zahlreiche neue HDTV-Sender zu erweitern und so den digitalen Kabelanschluss für die Kunden attraktiver zu machen.

Im Rahmen der Änderung wurde der lokale TV-Sender "Pirna-TV" neu in das digitale Angebot aufgenommen. Die Sender "France 3" und "France 5" sowie "SR Fernsehen" wurden am Montag aus dem analogen Programm gestrichen. Dafür ist der Sender "sixx" in das analoge Programmangebot mit eingespeist worden. Dieser ist ab sofort auf Kanal 21 empfangbar. Ansonsten bleibt das analoge Angebot im TV-Kabel von der Optimierung der Senderbelegung unberührt. Kunden die über keinen Digitalreceiver oder Fernseher verfügen bekommen von der Programmumstellung nichts mit.

Wenn die Dresdner ihre Fernseher wieder eingestellt haben, können sie sich auf die nächste Sendeunterbrechung gefasst machen. Die Drewag bauen einen Netzknotenpunkt aus und legen vorübergehend Leitungen still. Von heute Abend um 22 Uhr bis morgen früh um fünf Uhr sind die Anschlüsse für rund 1200 Haushalte in der Hochschulstraße, der Schnorrstraße in der Südvorstadt stillgelegt. In der Nacht vom 25. auf den 26. September sind rund 8500 Kabelanschlüsse in Gorbitz betroffen.

1. Schalten Sie Ihren Fernseher ein.

2. Sollten Sie einen Receiver besitzen, starten Sie diesen.

3. Wenn Ihr Fernseher einen eingebauten Receiver besitzt, drücken Sie die Menütaste auf der zugehörigen Fernbedienung oder betätigen Sie ansonsten die Menütaste auf der Fernbedienung des Receivers.

4. Suchen Sie im Menü die Funktion "Sendersuchlauf". Sollten Sie diese nicht finden, recherchieren Sie im Handbuch Ihres Gerätes, wo sich diese im Menü befindet.

5. Ist der Sendersuchlauf beendet, bestätigen Sie durch Drücken der "OK"- oder "Enter"-Taste.

6. Sollten die Programme nicht in der gewünschten Reihenfolge zur Verfügung stehen, nutzen Sie die Sortierfunktion in Ihrem Menü.

Beachten Sie: Das Fernsehgerät muss nur dann neu programmiert werden, wenn es ein digitales Kabelsignal empfängt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.09.2012

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