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Wissenschaftsrat bescheinigt Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ein „herausragendes Forschungspotenzial“

Wissenschaftsrat bescheinigt Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ein „herausragendes Forschungspotenzial“

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden streben nach Anerkennung als außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Als eine der wenigen Kultureinrichtungen in Deutschland wurden sie vom Wissenschaftsrat entsprechend begutachtet.

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Hartwig Fischer, Direktor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Quelle: dpa

Nun liegt die Expertise vor. Berlin/Dresden. Der Wissenschaftsrat hat den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) „herausragendes Forschungspotenzial“ bescheinigt. Der „einzigartige“ Bestand sei Basis vielbeachteter Ausstellungen, aber auch „für sehr gute bis exzellente Leistungen“ in der sammlungsorientierten Forschung, heißt es in der am Montag von Deutschlands wichtigstem wissenschaftspolitischen Beratergremium in Berlin vorgestellten Begutachtung.

Für das künftige Bestehen des Verbundes auf Weltniveau im internationalen Spitzenfeld brauche es noch mehr Unterstützung. Potenzial sehen die Experten in der Forschung mit externen Partnern und in internationalen Kooperationen. Sie bewerteten die SKD als einmaliges Ensemble mit herausragender wissenschaftlicher und kulturhistorischer Relevanz und hervorragender Reputation unter den internationalen Museen. Mit ihren Aktivitäten in Forschung und Vermittlung seien sie „Kulturbotschafter“ und „Brücke der Bildung“. Für einen weiteren Ausbau der Spitzenstellung werden eine intensivere sammlungs- und disziplinübergreifende Forschung, langfristige Projekte mit externen Partnern, die Erschließung und Zugänglichkeit der Bestände für externe Forscher und die Vernetzung mit renommierten Forschern im In- und Ausland empfohlen.

Die Anstrengungen des Freistaates zur Sanierung der Museumsgebäude wurden gelobt, zugleich aber höhere Zuwendungen an die SKD und deren personelle Stärkung angeraten. Nur so könne der Museumsverbund das wissenschaftliche Potenzial seiner international herausragenden Sammlungen in Zukunft nutzen, hieß es. Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) betonte, der Freistaat werde weiter im Rahmen seiner Möglichkeiten bemüht sein, die erforderlichen materiellen Voraussetzungen zu schaffen.

Für SKD-Generaldirektor Hartwig Fischer ist das Gutachten Bestätigung der Arbeit und Motivation für die Zukunft. Er kündigte an, die Sammlungen untereinander weiter zu vernetzen, die ethnographischen Sammlungen stärker zu integrieren und Netzwerke mit universitären und außeruniversitären Partnern auszubauen. Für Freude sorgte vor allem die Empfehlung, die SKD intensiver zu fördern, und die Anregung, dass der Bund ob der nationalen Bedeutung der SKD eine Beteiligung prüft.

dpa

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