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Wissenschaftler der TU Dresden gründen Forschungszentrum für Kohlenstofffasern

Materialforschung Wissenschaftler der TU Dresden gründen Forschungszentrum für Kohlenstofffasern

Maßgeschneiderte Kohlenstofffasern als Bestandteile innovativer Werkstoffe sind Gegenstand eines neu gegründeten Forschungszentrums, in dem das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) und das Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) der TU Dresden künftig ihre Kompetenzen bündeln.

Kohlenstofffasern dienen im modernen Systemleichtbau dazu, Verbundwerkstoffe herzustellen, die sich zum Beispiel durch hohe Stabilität bei geringem Gewicht auszeichnen und damit Material- und Energieeinsparungen ermöglichen.

Quelle: TUD/ILK

Dresden. Zwei Forschungsinstitute der Technischen Universität Dresden (TU) bündeln ihre Kräfte, um den Ruf der sächsischen Landeshauptstadt als europäische Hauptstadt des modernen Leichtbaus weiter auszubauen. Im neu gegründeten „Research Center Carbon Fibers Saxony“ (RCCF) wollen das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) und das Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik (ITM) künftig durchgängige Entwicklungsketten vom Faserrohstoff bis zum fertigen Bauteil für die Industrie erforschen.

„Es gibt heute bereits viele verschiedene Carbonfasern. Die Hersteller suchen sich die für ihre Anwendung am besten geeignetsten heraus.“, sagt Prof. Hubert Jäger vom Vorstand des ILK. Die Forscher seien aber inzwischen in der Lage, auf Anforderung ganz neue Faserwerkstoffe zu entwickeln, die maßgeschneidert auf die geplante Anwendung optimiert sind. Ziel seien Material- und Energieeinsparungen.

Prof Hubert Jäger (Vorstand ILK, l) und Prof Chokri Cherif (Leiter ITM) nach der Unterzeichnung der Gründungsurkunde

Prof. Hubert Jäger (Vorstand ILK, l.) und Prof. Chokri Cherif (Leiter ITM) nach der Unterzeichnung der Gründungsurkunde.

Quelle: TUD/ILK

Im Fokus steht das Zusammenspiel von Verbundwerkstoffen aus polymeren, keramischen und metallischen Komponenten, das die Wissenschaftler als Kern einer künftig marktbeherrschenden Technologie ansehen. Besonderes Augenmerk will das RCCF neben fossilen Rohstoffen wie Erdöl auf Carbonfasern aus nachwachsenden Rohstoffen legen.

Die Forschungsergebnisse sollen direkt in die Lehre an der TU übertragen und möglichst schnell in industrielle Anwendungen überführt werden. Erster Meilenstein ist eine neue Kohlenstofffaseranlage, die im Juni 2016 anlässlich des Internationalen Dresdner Leichtbausymposiums in Betrieb gehen soll.

Von Holger Grigutsch

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