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Wirtschaftsmagazin „Capital“ analysiert den Dresdner Immobilienmarkt

Renditen sinken Wirtschaftsmagazin „Capital“ analysiert den Dresdner Immobilienmarkt

Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ analysiert in seiner aktuellen Ausgabe den Immobilienmarkt von zehn deutschen Großstädten und berichtet unter der Überschrift „Große Auswahl, moderate Preise“ über Dresden. Dresden erwecke den Eindruck einer neuen baulichen Gründerzeit.

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Dresden erwecke den Eindruck einer neuen baulichen Gründerzeit.

Quelle: dpa

Dresden.. Das Wirtschaftsmagazin „Capital“ analysiert in seiner aktuellen Ausgabe den Immobilienmarkt von zehn deutschen Großstädten und berichtet unter der Überschrift „Große Auswahl, moderate Preise“ über Dresden. Dresden erwecke den Eindruck einer neuen baulichen Gründerzeit, heißt es in dem dreiseitigen Text, die Liste der geplanten Großprojekte sei lang. Allerdings würden sich die Immobilienexperten darüber streiten, ob der Markt die Fülle an neuen, meist hochpreisigen Wohnungen aufnehmen könne.

Während ein Makler verlängerte Vertriebszeiten konstatiert, verweist ein anderer auf das Projekt „Gartenstadt Striesen“, bei dem in nur 22 Monaten für fast alle der 330 Wohnungen ein Käufer gefunden worden sei. Neubauwohnungen würden um 3000 Euro pro Quadratmeter kosten bei einer erzielbaren Miete von etwa zehn Euro pro Quadratmeter. Daraus ergebe sich eine Mietrendite von etwa vier Prozent. „Auch in Dresden sind die Zeiten zweistelliger Renditen wohl endgültig vorbei“, konstatieren die Autoren.

Mutige Anleger würden in wenig prestigeträchtige Wohnadressen wie Löbtau, Cotta oder Friedrichstadt investieren, wo der Quadratmeter Wohnraum für 2400 Euro pro Quadratmeter gehandelt werde. „Grundsätzlich sind sich die Marktbeobachter in Dresden einig, dass Preise und Mieten weiter steigen werden – aber nur noch moderat“, bilanzieren die Capital-Autoren.

Im „Capital-Urteil“ heißt es: „Die guten wirtschaftlichen und demografischen Rahmenbedingungen machen Dresden zu einem attraktiven Immobilienstandort. Billig ist aber auch hier kaum noch etwas zu haben. Die Mietrenditen sind infolge anziehender Preise gesunken. Kapitalanleger, die auf Nummer sicher gehen wollen, sollten kleinere Wohnungen in guten Lagen ins Auge fassen. Mutige investieren in den weniger beliebten, aber aufstrebenden Stadtteilen im Westen.“

Die höchsten Renditen lassen sich nach einer Übersicht mit 4,1 bis 4,2 Prozent in Striesen erzielen. Die Neustadt liegt den Angaben zufolge zwischen 3,8 und 5,2 Prozent, während in Blasewitz 3,4 Prozent zu erzielen seien. Am Weißen Hirsch beträgt der Wert laut den Capital-Analysten sogar nur zwischen 2,7 und 3,8 Prozent. Als „sehr attraktives Investment“ wird Strehlen empfohlen, während die Innere Altstadt und der Neumarkt nur durchschnittliche Renditechancen zwischen 3,0 und 3,7 Prozent bieten würden. In diesem Gebiet seien Spitzenmieten im Neubau von bis zu 16,50 Euro zu erzielen, während in anderen Stadtteilen die Maximalmiete bei 11,10 Euro (Strehlen) bis 12 Euro (Preußisches Viertel) liege.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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