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"Wir sind mehr wert" - Großdemo von Erziehern und Sozialarbeitern am Goldenen Reiter in Dresden

"Wir sind mehr wert" - Großdemo von Erziehern und Sozialarbeitern am Goldenen Reiter in Dresden

"Wir und unsere Kinder sind mehr wert!" Unter diesem Motto demonstrierten am Samstag hunderte Erzieher und Sozialarbeiter bei einer Großkundgebung am Goldenen Reiter.

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Quelle: Julia Vollmer

Seit Wochen kämpfen die Beschäftigten der sozialen und erzieherischen Berufe für eine  Aufwertung ihrer  Arbeit in Kitas, in sozialen Brennpunkten, Anlauf- und Beratungsstellen sowie in Behinderteneinrichtungen.

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Die Gewerkschaften Verdi und GEW sowie der Beamtenbund dbb fordern im Tarifkonflikt eine höhere Eingruppierung der bundesweit rund 240.000 Beschäftigten.

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"Die Anforderungen und Erwartungen an die Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Mehr bezahlt wird deswegen aber noch lange nicht. Das muss sich ändern", fordern Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Die Verhandlungen blieben bislang ohne Ergebnis, so der DGB. Beide Seiten hätten daraufhin die Schlichtung angerufen, um nichts unversucht zu lassen. Beide Seiten wollen das Beste für Eltern und Kinder, heißt es.  

"Kitas sind heute wichtige Bildungseinrichtungen. Und auch in der Sozialarbeit und in der Behindertenhilfe wird anspruchsvolle und gute Arbeit verlangt", so die Redner auf der Bühne.

Für die bundesweit 240 000 Beschäftigten fordern die Gewerkschaften im Schnitt 10 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Nach fast vierwöchigem Streik in kommunalen Kitas suchen nun Schlichter nach einer Lösung.

„Erzieher, Sozialarbeiter und Beschäftigte aus der Behindertenhilfe werden Jahr für Jahr mit immer höheren Anforderungen konfrontiert, ohne dass diese Leistung auch nur annähernd gewürdigt wird. Es ist an der Zeit, dass wir uns ernsthaft fragen, ob uns diese Arbeit mehr als bloße Lippenbekenntnisse wert ist“, sagte OB-Kandidatin, Dr. Eva-Maria Stange am Goldenen Reiter.

 „Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst leisten eine unersetzliche Arbeit auf hohem professionellem Niveau und mit zum Teil enormem körperlichem Einsatz.“ Dies müsse sich sowohl in gesellschaftlicher Anerkennung als auch bei der Eingruppierung niederschlagen. Sie könne nur hoffen, so Stange, dass die Schlichtung zu einem für beide Seiten annehmbaren Ergebnis führe. Als künftige Oberbürgermeisterin sei ihr natürlich bewusst, dass dies Mehrausgaben für die Stadt bedeute. Sie könne sich aber durchaus vorstellen, die deutlichen Steuermehreinnahmen der Stadt für Tarifsteigerungen im Sozial- und Erziehungsdienst einzusetzen.

 

Julia Vollmer

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