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Winterwetter hält Dresden und ganz Sachsen im Griff

Winterwetter hält Dresden und ganz Sachsen im Griff

Der Winter hat Dresden sowie ganz Sachsen am zweiten Advent fest in den Griff genommen. Dichtes Schneetreiben beeinträchtigte am Sonntag den Verkehr in weiten Teilen des Landes.

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Schnee vor der Semperoper in Dresden.

Quelle: Dominik Brüggemann

Die Polizei meldete zahlreiche Glätte-Unfälle, der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab eine Unwetterwarnung heraus.

Zufrieden waren die Ski- und Rodelfreunde. „Der Auftakt in die Wintersportsaison ist prima gelaufen“, sagte René Lötzsch, Geschäftsführer der Fichtelberg-Schwebebahn in Oberwiesenthal.

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Impressionen aus Oberhof.

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Zudem gabs gleich einen Rekord: Die Nacht zum Samstag war nach Angaben des Wetterdienstes die bisher frostigste des Jahres. Im sächsischen Bergland zeigte sich der Winter vor allem am Samstag von seiner schönsten Seite. „Es ist ein Traum: Sonnenschein und acht Grad Minus. Was Besseres kann man sich eigentlich nicht vorstellen“, sagte Lötzsch.

Die Skiläufer seien zahlreich angereist. Auch Frank Mühe, Betriebsleiter der Skiarena Altenberg, berichtete von einem guten Start in die Wintersportsaison. „Wir sind zufrieden. Die Leute sind zufrieden. Der Schnee ist prima.“Am kältestens war es in der Nacht zu Samstag in Sohland/Spree in der Oberlausitz, wo minus 22,3 Grad gemessen wurden. Auch die Stadt Dippoldiswalde (Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) machte ihrem Ruf als „Kältepol Sachsens“ wieder alle Ehre: Dort sanken die Temperaturen auf minus 20,8 Grad.

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Nichts geht mehr: Das Flugzeug des Bundespräsidenten steht auf dem Flughafen von Zagreb. Foto: Wolfgang Kumm

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Der Neuschnee in Dresden am frühen Morgen.

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Die kräftigen Schneefälle erreichten am Sonntag zuerst Westsachsen, wo Fahrzeuge auf den Autobahnen rund um Leipzig ins Schlittern gerieten. „Es gibt wetterbedingte Unfälle. Wie haben hier voll zu tun“, berichtete eine Sprecherin im Lagezentrum der Polizeidirektion Westsachsen. Auf der Autobahn 38 rutschte ein Lastwagen von der Fahrbahn. Auf der Autobahn 14 in Höhe des Rasthofs Muldental überschlug sich nach Angaben des Verkehrswarndienstes ein Kleintransporter.

Polizei und Wetterdienst warnten wegen des auffrischenden Windes vor Schneeverwehungen. „Der Schnee fegt um die Ecken“, sagte DWD-Meteorologe Manuel Voigt in Leipzig. In den Bergen wurden bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet, im Tiefland bis zu 10 Zentimeter. Auf den Kammlagen des Erzgebirges sei mit Sturmböen der Windstärke 10 zu rechnen.Am Flughafen Leipzig/Halle kam es am Sonntag wegen des vielen Schnees zu Verspätungen, wie Sprecher Uwe Schuhart sagte.

Die Maschinen müssten enteist werden, und der Räumdienst sei im Dauereinsatz. Bei der Deutschen Bahn gab es dagegen zunächst keine Störungen, sagte ein Sprecher in Leipzig.Bereits am Samstag waren Autofahrer auf winterglatten Straßen ins Rutschen gekommen. Mehrere Menschen wurden verletzt.

In Ostsachsen geriet eine 40 Jahre alte Frau auf der Bundesstraße 6 mit ihrem Wagen ins Schleudern und prallte frontal in ein entgegenkommendes Autos. Die 40-Jährige, eine 22 Jahre alte Beifahrerin sowie ein 20-Jähriger aus dem gerammten Auto wurden schwer verletzt. Der DWD sagte voraus, dass es die gesamte Woche in Sachsen winterlich bleiben wird. Allerdings werde es am Montag vorübergehend wärmer. Bei leichten Plusgraden könne es im Tiefland auch das ungeliebte Schmuddelwetter geben.

dpa

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