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Wieder 20 Dresdner Kitas bei Streik geschlossen - Friedenspflicht beginnt

Wieder 20 Dresdner Kitas bei Streik geschlossen - Friedenspflicht beginnt

Hoffnungen beherrschten den vorerst letzten Streiktag in den Kitas in Dresden: Vor der anstehenden Schlichtung im Tarifkonflikt um die Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe führte der Arbeitskampf der Gewerkschaften noch einmal zu Einschränkungen an kommunalen Kitas und Horten in Dresden.

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Dresdner Erzieher machten am Freitag beim vorerst letzten Streiktag für ihre Forderungen Druck.

Quelle: Dietrich Flechtner

Von den insgesamt 170 kommunalen Kindertageseinrichtungen und zehn Außenstellen mussten 20 Einrichtungen geschlossen bleiben, teilte die Verwaltung gestern mit. Rund 5000 Kinder waren davon betroffen. Am Streik beteiligten sich rund 600 Erzieherinnen und Erzieher.

Die Eltern wurden wie bei den voran gegangenen Streiktagen über die Kindertageseinrichtungen und die Internetseite "www.dresden.de/kitas-streik" informiert. Über 4350 Zugriffe seien auf der Seite verzeichnet worden. Auf der Hotline des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen Dresden gingen nur noch 34 Anrufe ein. Von diesen benötigten lediglich drei Eltern ein Ersatzangebot.

Die Betriebsleiterin des Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen, Sabine Bibas sagtemit Blick auf die beginnende Schlichtung: "Ich bin froh, dass die Dauerbelastung der Eltern mit dem Beginn der Friedenspflicht vorerst ein Ende findet. Damit können wir uns wieder dem widmen, was Eltern bei uns erwarten: Eine die Kinder fördernde Kindertagesbetreuung." Sie erwarte, dass die Schlichtung zu einem für beide Seiten akzeptablen Ergebnis kommt und die Streiks der Vergangenheit angehören.

Unklar bleibt jedoch weiterhin, wie es mit den Forderungen von SPD und Linken nach Rückerstattung von Elternbeiträgen oder Kostenerstattungen weitergeht. Die Stadt will nach Abschluss der Streiks finanzielle Auswirkungen bilanzieren.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.06.2015

Ingolf Pleil

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