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Wie weiter mit der Käseglocke am Postplatz? – Finanzausschuss ringt sich zu keinem Votum durch

Wie weiter mit der Käseglocke am Postplatz? – Finanzausschuss ringt sich zu keinem Votum durch

Eigentlich sollte der Finanzausschuss des Stadtrates gestern über die künftige Nutzung der Käseglocke am Postplatz entscheiden. Denn der Vertrag der Dresdner Kaffee- und Kakaorösterei läuft zum 30. Juni aus.

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Die Käseglocke auf dem Dresdner Postplatz. Momentan befindet sich ein Café im Gebäude.

Quelle: Dominik Brüggemann

Es kam zu einem Bieterwettstreit, bei dem sich die Betreiber des Rosengarten-Cafés, Oliver Maliske und Berthold Heinz Kalisch, durchsetzten. Die Gastronomen sind bereit, für die Bewirtschaftung der Käseglocke über 3300 Euro pro Monat zu zahlen. Das von der Stadt festgelegte Mindestgebot für die 42 Quadratmeter große Fläche betrug gerade einmal 700 Euro.

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Die Stadt Dresden schreibt die Vermietung der Käseglocke neu aus.

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Trotz der Klimatisierung im Beratungsraum des Rathauses wurde den Mitgliedern des Finanzausschusses die Sache dann doch zu heiß. Sie scheuten ein klares Votum für einen Betreiber. Unter anderem weil die Stadträte erst gestern mitbekamen, dass die Toiletten der Käseglocke nach dem Hochwasser von 2002 verfüllt wurden und laut EU-Recht bei kleiner Gastronomie mittlerweile auch nicht mehr zwingend erforderlich sind. „Ich sehe hier noch sehr viel intensiven Diskussionsbedarf, der nicht in den Finanzausschuss gehört, sondern nach Möglichkeit in den Wirtschaftsförderungsausschuss oder gleich in den Stadtrat“, erklärte Jens Genschmar von der FDP-Fraktion.

Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) warnte derweil vor Grenzen, die verwischen. „Es ist nicht ihre und meine Aufgabe, über gastronomische Konzepte zu urteilen. Dass derjenige, der sich im Bieterverfahren am meisten zutraut, auch den Zuschlag bekommt, ist ein absolut legitimer Ansatz. Der Markt wird es richten“, so Vorjohann. Welche Konsequenzen die Vertagung hat, konnte der Bürgermeister gestern noch nicht beantworten. Idealerweise läuft der Vertrag mit der Kaffeerösterei vorerst einfach weiter, bis eine Entscheidung gefallen ist. Die DVB als Noch-Vertragspartner wollen sich dagegen nicht sperren.

Christoph Stephan

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