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Wie geht es weiter mit dem Globus-Markt?

Wie geht es weiter mit dem Globus-Markt?

Das saarländische Familienunternehmen Globus plant seit Jahren die Ansiedlung eines großen SB-Warenhauses in Dresden. Der Einkaufsmarkt soll auf dem Gelände des Alten Leipziger Bahnhofs entstehen.

Ausgangslage

Außerdem verspricht Globus, rund 15 Millionen Euro in die Rettung von ruinösen, aber denkmalgeschützten Gebäuden auf dem Grundstück zu investieren. Der Dresdner Stadtrat stimmte am 6. März dieses Jahres für die Offenlegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans. Das umstrittene Einkaufsprojekt hat damit eine wichtige Hürde genommen, allerdings steht noch die endgültige Entscheidung, der so genannte Satzungsbeschluss, aus. Dieses Votum fällt der neue Stadtrat.

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So sieht das Gelände des Leipziger Bahnhof aktuell aus.

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Mehrheiten

Im März stimmten CDU, FDP und große Teile der Bürgerfraktion für Globus, wobei schon damals die Mehrheit nur dank Schützenhilfe der Linken stand, da sich hier fünf Stadträte der Stimme enthielten. Im neuen Stadtrat ist das so genannte bürgerliche Lager geschwächt. Zwar haben alle fünf Stadträte der Linken, die mit Globus nicht ganz so auf Kriegsfuß stehen wie der Rest der Fraktion, den Wiedereinzug ins Kommunalparlament geschafft. Jedoch ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie sich in der entscheidenden Abstimmung noch einmal enthalten dürfen. Zu groß wird dann sicher der Fraktionszwang, denn auch die Piraten lehnen den Globus-Markt ab und mit ihnen im Schlepptau gibt es eine klare Mehrheit gegen das Vorhaben.

Bei Globus selbst hat man das Ergebnis der Dresdner Kommunalwahl sehr genau zur Kenntnis genommen: „Wir hoffen jedenfalls, dass der konstruktive und sachliche, aber auch sehr lange Weg, den wir mit der Stadt Dresden bei diesem Projekt bisher schon gegangen sind, gewürdigt wird und der Stadtrat dieses solide Projekt nicht auf den letzten Metern einfach abbricht. Dafür gibt es eigentlich keinen Grund“, sagt Globus-Standortplaner Enrico Wilde auf DNN-Anfrage. Über die Option einer Schadensersatzklage gegen die Stadt Dresden habe im Unternehmen noch niemand nachgedacht.

Konsequenzen

Die Vorlage zum Globus-Markt muss in jedem Fall noch einmal in den Stadtrat. Der derzeitige Planungsstand reicht nicht für eine Baugenehmigung aus. Das linke Lager fürchtet um die Existenz kleinerer Einzelhändler und favorisiert unter anderem Wohnungen auf dem Gelände.

chs

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