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Werft in Dresden-Laubegast bekommt Verlängerung - Zusätzliche Aufträge sichern Arbeit bis Ende März

Werft in Dresden-Laubegast bekommt Verlängerung - Zusätzliche Aufträge sichern Arbeit bis Ende März

Die Zitterpartie um die Zukunft der Werft in Laubegast geht in die Verlängerung. Das Unternehmen, das ursprünglich nur noch bis Ende Februar existieren sollte, hat Aufträge bis Ende März.

Das sagte Sebastian Glaser, der Sprecher von Insolvenzverwalter Franz-Ludwig Danko auf DNN-Anfrage. Zusätzliche Aufträge der Sächsischen Dampfschiffahrt (SDG) und der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz (OVPS) haben Glaser zufolge dazu geführt, dass die Galgenfrist verlängert wurde. Damit ist nun mehr Zeit für Verhandlungen mit potenziellen Investoren und die Suche nach neuer Arbeit für die rund 20 Beschäftigten der Werft für den Fall, dass Ende März dennoch das Aus kommt für das Traditionsunternehmen.

Doch es gibt weitere gute Nachrichten aus Laubegast. Neben der Unternehmensgruppe Rönner gibt es derzeit eine weitere Firma, die Interesse an der Werft angemeldet hat. Dabei handelt es sich um ein Unternehmen aus der Schweiz. Näheres wollte Glaser nicht sagen zu diesem Interessenten. "Wir sind mit beiden Interessenten in Verhandlungen, können aber noch nicht sagen, wie das ausgeht", so der Sprecher des Insolvenzverwalters. Immerhin handele es sich um zwei "ernsthafte Interessenten".

Sebastian Meyer-Stork, Geschäftsführer der Sächsischen Dampfschiffahrt, winkt unterdessen ab. Zwar werde "in den Gremien" noch diskutiert über ein Engagement der "Dampfschiffahrt" in Laubegast, doch es gibt keine positiven Signale aus "seinem" Unternehmen. "Ich glaube nicht, dass die Entscheidung fällt, dass wir uns da maßgeblich engagieren", sagte Meyer-Stork. Die Werft sei aber wichtig für den Betrieb der Dampferflotte und er sei "nicht ohne Zuversicht, dass es da eine Lösung geben wird", sagte der Flottenchef. "Das nimmt konkretere Formen an."

Die SDG hat in Laubegast in der Winterpause fünf Schiffe warten lassen, darunter die Dampfer "Diesbar", "Dresden", "Kurort Rathen" und "Pirna".

Die Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz muss ihren Fährbetrieb voraussichtlich einstellen, wenn es die Werft nicht mehr gibt. Dieser Überzeugung ist Kathrin Lauer, die kaufmännische Leiterin des Unternehmens. "Wir brauchen die Werft weiter, sie ist für uns eine ganz wichtige Komponente", so die Finanzchefin des Unternehmens mit Sitz in Pirna. Das Nahverkehrsunternehmen aus der Sächsischen Schweiz ist nach eigenen Angaben der "größte Binnen-Fährbetrieb Deutschlands". Die OVPS betreibt acht Fährstellen, darunter die grenzübergreifende Verbindung zwischen Schöna und Hrensko und verfügt über zehn Schiffe.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.02.2013

Christoph Springer

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