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Werft Laubegast in neuen Händen

Werft Laubegast in neuen Händen

In Laubegast steht ein Neuanfang bevor. Die Schiffswerft hat einen neuen Eigentümer, der zwar bislang noch nichts mit Schiffen zu tun hatte, aber fest entschlossen ist, das Kerngeschäft des Traditionsunternehmens wieder in Gang zu bringen.

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Die Werft gehört jetzt der Saal GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Siegen ist bisher auf Fotolabortechnik und die Bearbeitung von Digitalbildern spezialisiert.

Quelle: Schulter

Er heißt Reinhard Saal, stammt aus Siegen (Nordrhein-Westfalen) und hat sich bisher vor allem mit dem Betrieb und der Aufarbeitung vollautomatischer Mini-Fotolabore beschäftigt. Parallel dazu fertigt die Firma Fotoalben auf Basis von Digitalbildern an. Zur Saal-Group gehören die Zentrale in Siegen und drei Standorte in Röttenbach, Peiting und Rednitzhembach (alle Bayern).

Saal gehörte nicht von Anfang an zu den Verhandlungspartnern von Werft-Insolvenzverwalter Franz-Ludwig Danko. Wann und wie es zu dem Kontakt kam, ließen beide Seiten mit Verweis auf eine entsprechende Vereinbarung im Dunkeln. Auch zum Kaufpreis machten sie keine Angaben. Es soll sich aber um einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag handeln. Während der Verhandlungen um die Übernahme des insolventen Unternehmens im Frühjahr war in der Regel von einem Preis zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Euro die Rede. In diesem Rahmen liegt sich nun offenbar der Kaufpreis.

"Der Werftbetrieb wird weitergehen", kündigte Saal gestern an. Außerdem solle das Areal als Gewerbegebiet erhalten werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass der Siegener Unternehmer im Moment nicht daran denkt, dort Wohnhäuser zu bauen. "An der Laubegaster Werft soll ein maritimer Handwerkerhof entstehen", erklärt er sein Konzept. Das bedeutet, dass dort künftig nicht nur Dampfer und Fähren repariert werden, sondern mehr als bisher auch Freizeitkapitäne mit ihren Schiffen festmachen sollen. Saal erwägt zum Beispiel, auf dem Werftgelände ein Winterlager für Privatboote einzurichten.

Das neue Unternehmenskonzept steht aber noch nicht komplett. Saal will es "in den nächsten Wochen und Monaten" ausarbeiten. Dann geht es auch darum, neue Mitarbeiter zu finden. Auf die ehemalige Werftmannschaft ist er nach Auskunft seines Dresdner Sprechers Ulf Mehner noch nicht zugegangen.

In Dresden ist der 62-Jährige aus Siegen, dessen Firma ein Familienbetrieb ist und in der auch seine vier Kinder mitarbeiten, bisher noch nicht präsent. Allerdings in Freital: Dort betreibt er ein Fotogeschäft im Weißeritzpark. C. Springer @www.saal-group.com und www.saal-digital.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.06.2013

Christoph Springer

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