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Weniger Touristen in Dresden - Imageverlust durch Pegida

Vier Prozent Rückgang Weniger Touristen in Dresden - Imageverlust durch Pegida

Dresden hat in den ersten neun Monaten weniger Besucher aus dem Inland angezogen als im Vorjahreszeitraum. Das Stadtmarketing führt das Minus von 4,2 Prozent bei den Übernachtungen vor allem auf den Imageverlust der Stadt durch fremdenfeindliche Äußerungen bei den Pegida-Demonstrationen zurück.

Dresden. Dresden hat in den ersten neun Monaten weniger Besucher aus dem Inland angezogen als im Vorjahreszeitraum. Das Stadtmarketing führt das Minus von 4,2 Prozent bei den Übernachtungen vor allem auf den Imageverlust der Stadt durch fremdenfeindliche Äußerungen bei den Pegida-Demonstrationen zurück. Zuwächse gab es dagegen bei Besuchern aus dem Ausland. Insbesondere bei Spaniern und Chinesen stand Dresden hoch im Kurs. Insgesamt übernachteten von Januar bis September rund 3,2 Millionen Gäste in der Landeshauptstadt, 2,3 Prozent weniger als 2014.

Der sächsische Landestourismusverband sieht den Grund für den Rückgang der Dresden-Besucher dagegen nicht in erster Linie bei Pegida. Vor allem der Einbruch bei Gästen aus Russland aufgrund der Wirtschaftskrise habe sich bemerkbar gemacht, hatte Direktor Manfred Böhme am Montag erklärt.

Dresden hofft nun auf viele Weihnachtsbesucher. Hotels seien bereits gut gebucht, erklärte der Vorsitzende des Tourismusverbands der Stadt, Johannes Lohmeyer.

dpa

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